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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 08:54 Uhr

Flens-Arena : Familienfest mit HBK-Samba-Band

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

275-Jahr-Jubiläum: Holz- und Baustoffhändler Dethleffsen feierte mit rund 800 Gästen in der Campushalle.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2013 | 07:28 Uhr

„Gott verleihe uns Geduld und gebe uns vergnügte Herzen“ – Wahlspruch der Familie Dethleffsen bis in die Gegenwart. Mit Geduld und Engagement ist es gelungen, den vor 275 Jahren gegründeten Holzhandel bis in die Gegenwart, bis in die achte Generation – heute HBK Dethleffsen – zu führen. Jetzt war Zeit für „vergnügte Herzen“: Am Sonnabendabend feierte das Familienunternehmen in der Flens-Arena das Jubiläumsfest. Rund 800 Gäste – Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten – erlebten ein rundum rundes Fest in familiärer Atmosphäre.

Das begann bereits mit der Begrüßung am Eingang durch Geschäftsführer Hayo Dethleffsen, seine Frau Sabine sowie die Söhne Lorenz und Adrian. Auf Großbildleinwänden wurden Bilder von Mitarbeitern mit ihren Namen aus den drei Standorten der HBK-Unternehmensgruppe Flensburg, Bredstedt und Treia gezeigt. Die Halle war in den HBK-Farben rot, grün, weiß dekoriert.

Seine Begrüßungsrede eröffnete Hayo Dethleffsen mit einem Wunsch: „Wir hoffen, dass wir uns in 25 Jahren, zum 300. Jubiläum, wiedersehen.“ Zur Unternehmensphilosophie: Durch Mut, Verlässlichkeit und Qualität sei das Vertrauen der Kunden in die Leistungen der Firma begründet worden. Verbindlichkeit sei das Rezept für das Bestehen über acht Generationen. Der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens liege bei den Mitarbeitern. Hayo Dethleffsen: „Ihr Einsatz und ihre Zuverlässigkeit tragen zum Erfolg bei. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.“ Vorgestellt wurden dann mehrere Mitarbeiter, die seit Jahrzehnten in den drei Unternehmen beschäftigt sind. Den HBK-Lieferanten bestätigte Dethleffsen eine hervorragende Zusammenarbeit.

Der Charakter des Familienunternehmens wurde wieder deutlich, als Dethleffsen von der Bühne herunter gegenüber seinen Eltern erklärte: „Was ich geworden bin, bin ich durch Euch geworden.“ Nie sei er zur Unternehmensnachfolge gedrängt worden, aber es sei eine weise Entscheidung gewesen. Dethleffsen bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Bekanntgegeben wurde das Ergebnis der Spenden zum Jubiläum: 9000 Euro gehen an die Deutsche Luftrettung und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die Rede endete mit dem Toast: „Auf die, die da waren, auf die, die da sind, auf die, die da kommen werden.“

Moderator des Abends war die aus dem NDR bekannte Bauchrednerpuppe „Herr Mommsen“ mit ihrem Herrn im Hintergrund, die feststellte: „Heute lassen es die Dethleffsens ganz schön krachen.“ Und: „Für 275 Jahre sehen sie verdammt gut aus.“

Das Buffet war durch regionale Verankerung geprägt. Krabbensuppe gehörte dazu wie Angelner Rote Grütze und Flensburger Präsidentencreme.

Ein Kracher war die Hamburger Band „Undercover percussion“. Bei ihrem ersten Einzug nutzte sie eine Baumarkt-Ausstattung als Instrumente: Maurerkellen als Schellen, Regenfässer als Basstrommeln, eine Alu-Leiter als Schlagzeug. Um die Gäste in Stimmung zu bringen, verteilten sie mehrere hundert stabile Instrumente – Trommeln, Glocken, Tambourine – unter ihnen und machten sie zur „größten HBK-Sambaband“. Die Gäste waren in bester Stimmung.

Dazu trugen liebevolle Details mit Baumarkt-Anspielung bei: Als Serviettenringe dienten Schlauchschellen, Zollstöcke hielten die Tischnummern.

„Vergnügte Herzen“ – mit dem Jubiläumsfest dürfte sich dieser Teil des Familien-Mottos erfüllt haben.

 


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