Trickdieb in Flensburg : Falscher Verkäufer stiehlt Handy und Portemonnaie aus Büros

Unter anderem wurde eine Geldbörse entwendet.
Unter anderem wurde eine Geldbörse entwendet.

Ein Mann gab vor, Zeitschriften zu verkaufen. Allerdings hatte er es auf Wertsachen in Büros abgesehen.

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10. Februar 2021, 14:55 Uhr

Flensburg | Am Mittwoch hat ein Trickdieb aus Büros in der Mürwiker Straße und am Hafendamm ein Handy und eine Geldbörse mitgehen lassen. Das teilt die Polizei Flensburg mit. Der Mann war zwischen 12 Uhr und 13.50 Uhr in der Stadt unterwegs. Er betrat die Büroräume mit Zeitschriften in der Hand und lenkte die dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab.

Einer der Betroffenen ist Dietmar Korf. Der Versicherungsmakler schildert, wie der Unbekannte zu ihm ins Büro kam: „Er hatte zwei aktuelle Fernsehzeitschriften und wollte diese offensichtlich verkaufen“, berichtet Korf. Genau habe er das aber nicht verstehen können, da der Unbekannte nur gebrochen Deutsch sprach. Dabei sei der vermeintliche Verkäufer immer näher gekommen. „Er kam viel zu nah und hat dabei eine Zeitschrift auf den Schreibtisch gelegt“, schildert Korf die Situation. Nachdem er den Kauf ablehnte, nahm der Mann die Zeitschrift wieder an sich – und damit versteckt auch das Smartphone des Versicherungsmaklers. Als sie den Diebstahl bemerkten, versuchten Korf und eine Mitarbeiterin noch, den Mann zu finden – vergeblich. „Das Smartphone ist ersetzbar“, sagt Korf. „Aber es befinden sich wichtige Daten darauf.“

Neue Masche

Polizeisprecherin Sandra Otte erklärte, dass es sich bei dem Trick offenbar um eine neue Masche handele. Bislang seien keine weiteren Fälle in Flensburg bekannt. Die Polizei sucht nun nach dem Trickdieb.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Etwa 1,70 cm groß und 30 bis 35 Jahre alt. Er hat kurzes dunkles Haar und trug eine schwarze Jacke und Mundschutz. Der Mann sprach nur gebrochen deutsch.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter dem Polizeiruf 110 zu melden. „Bitte seien Sie aufmerksam und informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, rät die Polizei.

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