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Flensburger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 23:32 Uhr

Fachhochschule startet mit 1000 Neuen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Einführungswoche hilft den Erstsemestern mit Vorträgen rund ums Leben und Lernen auf dem Campus

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Rund 1000 Erstsemester begrüßte FH-Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld am Montag in der „FlensArena“ zum neuen Wintersemester. Dabei ermutigte er die neuen Studenten zur Neugier, aber auch, alles kritisch zu hinterfragen, was sie in ihrem Studium von den Dozenten beigebracht bekommen. In den vier Fachbereichen der Fachhochschule können die Erstis ihre Bachelor– und Masterabschlüsse machen.

Die nördlichste Hochschule Deutschlands legt viel Wert darauf, ihren Studenten Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, aber auch interdisziplinär Wissen zu vermitteln. Deshalb arbeiteten alle Fachbereiche eng zusammen, denn es werde für Hochschulabsolventen immer wichtiger, flexibel einsetzbar zu sein.

Mit rund 60 Hochschulen weltweit bestehen Kooperationsverträge, wodurch den Studierenden eine internationale Wissensvermittlung garantiert werden könne. Zum Wintersemester wird auch eine neue Form des Unterrichts begonnen – das Teleteaching. Dadurch können Studenten in Flensburg von Dozenten aus vielen verschiedenen Ländern unterrichtet werden und sich mit internationalen Kommilitonen austauschen. Dieser Ex- und Import von Wissen gebe den Studenten eine einzigartige Möglichkeit, sich umfangreich auf das spätere Berufsleben vorzubereiten.

Die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Michèle Friedrich stellte die Arbeit des Gleichstellungsbüros vor. Insbesondere unterstütze es weibliche Hochschulangehörige und helfe bei der Organisation des Studierens mit Kind. Friedrich forderte vor allem die Studentinnen auf, im Studium darauf zu achten, dass sie gleich behandelt werden, und an Veranstaltungen und Seminaren des Gleichstellungsbüros – zum Beispiel Bewerbungstrainings und Selbstsicherheitstrainings – teilzunehmen. Sie erwähnte allerdings auch, dass es zwischen den Studentinnen und Studenten nur noch sehr wenige Unterschiede gebe. Eine Studie stellte lediglich fest, dass männliche Studenten ein größeres Problem mit Deadlines für Hausarbeiten haben, Studentinnen sich dagegen mit Präsentationen schwer tun.

Die Katholische Hochschulgemeinde und die Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde wurden von Hochschulseelsorgerin Sabine Kamp und Pastorin Silke Nicoline Hansen vorgestellt. Die KHG und die ESG wollen den Studenten einen Ausgleich zum manchmal stressigen Studentenalltag geben. Sie bieten unter anderem Meditation, aber auch gemütliches Pizza-Essen oder Plätzchen-Backen in der Weihnachtszeit an. Außerdem steht die Campelle, direkt gegenüber der Mensa, immer für Studenten zum Abschalten offen.

Das Deutsche Rote Kreuz nutzte die Gelegenheit, die neuen Studenten dazu aufzurufen, Blut zu spenden und wies darauf hin, dass am 29. Oktober eine Blutspendeaktion auf dem Campus stattfindet.

Nach diesen einführenden Vorträgen ging das Programm für die Erstis weiter; unter anderem stellte sich am Montag auch der Allgemeine Studentenausschuss (Asta) vor. Zudem gab es mehrere Einführungen in die Bibliothek sowie eine Stadtrundfahrt.

Die neuen Studenten sind bunt gemischt, vom Flensburger Thorben (21), der beginnt Maschinenbau zu studieren, bis zur Bremerin Femke (18), die ihren Bachelor in Internationaler Fachkommunikation machen will. Über eine Bekannte, die in Flensburg studierte, ist sie darauf gekommen, in den hohen Norden zu ziehen.

Die Studenten der Fachhochschule sollen sich am Campusleben aktiv beteiligen, forderte Präsident Zickfeld. „Die Studenten sind der Mittelpunkt unserer Hochschule“, schloss er und versprach, dass die FH sich immer weiter entwickeln werde, um den Studenten die besten Voraussetzungen für den Start ins Berufsleben zu geben.

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