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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 11:27 Uhr

Handel : Expansion aus Weding bis Südspanien

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Dänische Bettenlager macht mit mittlerweile 1100 Filialen einen Milliardenumsatz – und stellt in sechs Ländern 732 Azubis ein.

Das Dänische Bettenlager wächst weiter. Aus der Unternehmenszentrale im Handewitter Ortsteil Weding werden mittlerweile deutlich über 1000 Filialen in sechs Ländern Europas gesteuert – „von der Flensburger Förde in den Süden Spaniens sind wir präsent“, sagt Unternehmenssprecher Helge Johannsen. Und diese Präsenz wird weiter ausgebaut. Die Wedinger Zentrale wächst dabei ebenfalls. Inzwischen seien am Standort Handewitt mehr als 400 Arbeitnehmer beschäftigt.

Das Dänische Bettenlager hat seine Position als einer der Top-Einrichtungsfilialisten international weiter gefestigt. Mit einer Umsatzsteigerung von 40 Millionen Euro erzielten die Filialnetze in Deutschland und Österreich sowie die unter der internationalen Konzernmarke Jysk agierenden Filialen in der Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien einen Gesamtumsatz von 1,125 Milliarden Euro.

Als selbstständiges Mitglied der dänischen Jysk-Holding leitet das Dänische Bettenlager von der deutschen Zentrale in Handewitt nicht nur rund 1100 Filialen in diesen sechs Ländern. Allein in dem am 31. August abgeschlossenen Geschäftsjahr kamen 50 Neueröffnungen hinzu.

Die anhaltende Expansion hat dafür gesorgt, dass das Bettenlager für 2013 einen neuen Einstellungsrekord erzielt hat: 732 neue Mitarbeiter starteten in diesem Herbst ihre Ausbildung als Kaufleute und Handelsfachwirte und hätten eine gute Chance auf eine Karriere beim Marktführer im Betten- und Matratzen-Fachmarktbereich. Die Übernahmequote wird mit 75 Prozent angegeben.

In einem durch Konzentration und Flächenverdichtung geprägten Wettbewerbsumfeld habe sich das Bettenlager 2012/2013 gut behauptet und „durch gezieltes Trading-Up“ Kunden hinzugewonnen. So seien trotz des besonders lang anhaltenden Winters deutlich mehr Gartenmöbel als im Vorjahreszeitraum verkauft worden. Auch konnte das Fachmarktkonzept durch weitere Verbesserungen der Beratungskompetenz, insbesondere in den Kernsortimenten Matratzen und Oberbetten, erfolgreich ausgebaut werden. „Im Fokus steht die Multi-Channel-Strategie des Unternehmens“, erklärt Ole N. Nielsen von der Geschäftsleitung und ergänzt: „Unser E-Commerce-Bereich verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr enorme Zuwächse. Doch setzen wir nun verstärkt darauf, Online-Inhalte und Filialangebote mehr und mehr zu vernetzen, Synergie-Effekte zu nutzen und unseren Kunden einen deutlichen Mehrwert zu bieten.“

Mit vielen Produktneuheiten im Sortiment komplettiert Dänisches Bettenlager sein erweitertes Leistungsspektrum im neuen Geschäftsjahr. „Mehr Auswahl und Service online als auch in den Filialen, Preiswürdigkeit und Qualität sowie individuelle Beratung bieten unseren Kunden jetzt noch mehr Einkaufserlebnis“, verspricht Ole N. Nielsen. Ausbau der Fachmarkt-Strategie bedeute auch weitere Expansion in die Fläche. 75 Neueröffnungen, Erweiterungen und Umbauten seien bereits in Planung. Neben weiteren Bettenfachmärkten in Deutschland, wo mittlerweile 880 Filialen betrieben werden, liege ein Schwerpunkt auf dem Ausbau der Filialnetze in Spanien und Italien. Dort sei das Unternehmen seit fast fünf Jahren präsent. „Trotz Wirtschaftskrise erzielen wir in beiden Ländern gute Fortschritte und rechnen mittelfristig mit jeweils bis zu 100 Filialen“, sagt Nielsen. In Österreich habe das Dänische Bettenlager mit momentan 81 Filialen diese Zahl schon fast erreicht und auch das Filialnetz in der Schweiz soll bis August 2014 von 30 auf 45 Filialen wachsen.

„Das Dänische Bettenlager wird im neuen Geschäftsjahr 2013/2014 weiter investieren und seinen Wachstumskurs fortsetzen“, sagt Ole N. Nielsen schon mal voraus. Arbeitsplätze schaffen und sichern, die Aus- und Fortbildung forcieren, Sortimente weiterentwickeln und die Filialnetze ausbauen – diese vier Punkte stehen für ihn dabei ganz oben auf der Agenda.


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