Flensburger Frühjahrsmarkt : Exe: Höhen, Tiefen und ein Gefälle

Neue Attraktion: Schausteller-Vertreter Lars Clausen, Frank Dörksen und Thomas Schaar (v.l.) vor dem Simulator U 3000.
Neue Attraktion: Schausteller-Vertreter Lars Clausen, Frank Dörksen und Thomas Schaar (v.l.) vor dem Simulator U 3000.

Von Autoscooter bis U-Boot-Simulator: Heute startet der Jahrmarkt auf der Exe mit 142 Geschäften

shz.de von
31. März 2017, 10:55 Uhr

Die metallenen Füße einer der neuen Attraktionen des Flensburger Frühlingsmarkts stehen auf einem Stapel Blöcke. Denn der Jahrmarkt, der heute um 14.30 Uhr auf der Exe eröffnet, ist nicht nur der größte im Land, sondern auch der schiefste. Glatte elf Meter betrage das Gefälle von oben bis unten, weiß Marktmeister René Lewing.

Die Attraktion auf dem kleinen Sockel ist ein Simulator und heißt U 3000. 30 Leute passen hinein und fühlen sich womöglich an Wolfgang Petersens „Das Boot“ erinnert. Eine weitere Neuheit der Kirmes ist die Schaukel, auf der der Schriftzug „Ultimate“ leuchtet. Anders als üblich schaukelt das Gerät nicht von links nach rechts, sondern von vorn nach hinten und „fegt über die Menschen hinweg“, sagt einer der Schausteller beim Rundgang vor der Eröffnung.

Zehn Tage lang bis zum 9. April (bis 22 Uhr) haben Flensburger und Gäste durchweg ab 14 bis 23 Uhr die Gelegenheit, ihr Glück und ihre Geschicklichkeit herauszufordern. Zu den 134 Fahr-, Schieß-, Show- und Spielgeschäften zählen Autoscooter und Riesenrad, Labyrinth und Horrorshow, Drachenbahn und Musik Express. Ergänzt werden diese Angebote um acht Spezialverkaufsgeschäfte: Am Waren- und Krammarkt, auf dem mittendrin T-Shirts und Handtaschen feilgeboten werden, sind acht Händler beteiligt, sagt René Lewing, darunter auch ein Messerhändler aus Solingen.

Der Jahrmarkt richte sich in erster Linie an Familien, sagt der Marktmeister. Als Familientag ist der 6. April auserkoren zu ermäßigten Preisen. Karussells und Kettenflieger gibt es extra für Kinder und an beiden Sonntagen einen schrägen Vogel mit Mann, der Ballons knotet und Seifen bläst.

Mit einem WC für Menschen mit Beeinträchtigungen habe man auf Anfragen reagiert, sagt René Lewing. Auch fünf Parkplätze für beeinträchtigte Menschen gibt es an der Katharinenstraße/B199. Und neben allen herzhaften und süßlichen Leckereien können Flensburger zum ersten Mal „Churros“ auf dem Jahrmarkt probieren, spanisches Spritzgebäck.

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