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European Sailing Academies’ Cup : Europäische Segelschulen im Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ausbilder aus acht Nationen durchpflügen am Wochenende die Förde vor Glücksburg. Die Segler von nicht kommerziellen Vereinen liefern sich die Fleetraces in J 80-Kielbooten.

Der Deutsche Hochseesportverband Hansa (DHH) organisiert den European Sailing Academies’ Cup. Am Wochenende kämpfen Teams aus acht Nationen auf der Flensburger Förde um den Cup, der erst 2011 vom DHH gestiftet worden war. Gesegelt werden sogenannte „fleetraces“ auf schnellen J 80-Kielbooten mit jeweils vier Personen pro Team. Gastgeber ist erneut die in Glücksburg beheimatete Hanseatische Yachtschule des DHH, an der die Segler auch untergebracht und in Vollpension versorgt werden. Die Teams werden von führenden europäischen Segelschulen entsandt. Allen ist gemeinsam, dass sie als Vereine oder Clubs nicht kommerziell organisiert sind. Die Teams bestehen meistens aus jungen Segelausbildern, die sich als Ausbilder freiwillig in den Dienst „ihrer“ Segelschule stellen. Ihnen wird die Gelegenheit gegeben, Erfahrungen mit Ausbildern anderer Segelschulen aus Europa auszutauschen. Das war der bestimmende Gedanke für den DHH, dieses jährliche Event zu organisieren.

Inzwischen sind während der Segelsaison 2013 die ersten Ausbilder über Ländergrenzen hinweg ausgetauscht worden. 2011 startete die Begegnung mit lediglich drei Nationen. „Nun sind bereits traditionsreiche Sailing Academies aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden und Spanien bei uns zu Gast. Es ist toll, welch schöne familiäre Atmosphäre sich durch diese Kontakte entwickelt.“, freut sich Lutz-Henning Müller, Geschäftsführer des DHH.


Dänen verteidigen den Pokal

Man hofft, dass der Austragungsort künftig auch innerhalb Europas wechselt. Andere Nationen haben bereits Interesse an der Gastgeberrolle bekundet.
2011 und 2012 ging der Cup an das Team der „Royal Sailing Academy“ des Kongelig Dansk Yachtklub aus Kopenhagen, das nun den Titel erneut verteidigen will. Dabei treffen sie auf ein starkes Wettbewerberfeld. Es wird also wieder spannend. Mit dabei ist das erste Mal auch ein Gast-Team der Universität Flensburg.

Ohne Sponsoren geht es nicht: Die Eberhard Wienholt-Stiftung (EWS), die sich über ihren Stifter als vormaliges Vorstandsmitglied dem DHH verbunden fühlt, sorgt mit einer großzügigen Förderung dafür, dass das bunte Programm glatt über die Bühne gehen kann und die Segler versorgt sind. Darüber hinaus stellt die Stiftung drei voll regattataugliche J 80-Yachten dem Veranstalter zur Verfügung.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 18:39 Uhr

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