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Erstsemester an Flensburger Hochschulen : Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

An der FH Flensburg und im Studiengang „International Management“ der Europa-Universität startet das Semester für die Neuen.

Flensburg | Zahlreiche junge Leute strömten gestern Morgen in die Flens-Arena auf dem Hochschul-Campus. Doch nicht etwa, um ein Heimspiel der SG Flensburg-Handewitt zu sehen. An der Fachhochschule beginnt das Semester für die neuen Studierenden und FH-Präsident Holger Watter begrüßte sie in der Handball-Arena. Die FH startet mit mehr als 4000 Studierenden in das Wintersemester 2015/2016. Auch für die Neuen des Studiengangs „International Management“ an der Europa-Universität begann gestern ein neuer Lebensabschnitt.

Mehr als 1000 Erstsemester der FH saßen auf den Rängen der Flens-Arena, der Großteil von ihnen aus Flensburg und Schleswig-Holstein. Auf Nachfrage von FH-Vizepräsident Klaus von Stackelberg meldeten sich auch ein paar „Süddeutsche“ – also Studierende, deren Heimat südlich der Elbe liegt. Watter gab den „Erstis“ als erfahrener Hochschulprofessor einige Ratschläge zum Semesterstart auf den Weg. „Fangen Sie nicht an, einen Tag vorher für eine Klausur zu lernen“, sagt er. Die Studierenden seien von nun an selbst verantwortlich für ihren Lernerfolg. „Verpassen Sie deshalb nicht den Anschluss“, rät er. Die Hochschule gebe eine Richtlinie vor, damit die Studierenden gut auf den Beruf vorbereitet werden. Die Fachhochschule habe dafür drei Jahre Zeit – nicht viel, erklärt Watter.

In der ersten Woche lernen die neuen Studierenden den Campus oder die Bibliothek kennen, bevor es in der nächsten Woche mit den Vorlesungen los geht. Am Begrüßungstag haben sich bereits die Evangelische Studierendengemeinde, der Asta, der Hochschulsport und das Studentenwerk vorgestellt. Außerdem lernen die Neuen die Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule, Alice Juraschek, kennen.

Einer, der zum Wintersemester 2015/2016 mit dem Studium beginnt, ist der Harrisleer Axel Lorenzen. Der 28-Jährige hat sich für den Studiengang „Biotechnologie-Verfahrenstechnik“ beworben. Davor hat er bereits eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker gemacht. Die Entscheidung für das Studium, das nichts mit seinem gelernten Beruf zu tun hat, begründet er folgendermaßen: „Ich möchte etwas Neues lernen.“

Neben den Neuen wurden gestern Morgen rund 30 internationale Austausch-Studierende aus den USA, Kenia, Namibia, Estland, Spanien, Frankreich, Bulgarien und der Türkei von Ute Sachau, Leiterin des International Office, und Svenja Hamel begrüßt. Für sie hat die FH ein spezielles Betreuungs- und Besuchsprogramm ausgearbeitet.

Auch an der Europa-Universität (EUF) gibt es bereits neue Gesichter. Am „Internationalen Institut für Management und ökonomische Bildung“ startete gestern der Vorlesungsbetrieb. Hintergrund: Erstmalig beginnt am Institut der EUF kein Winter-, sondern ein Herbstsemester. Damit passt sich die Hochschule dem internationalen Studienkalender an. Nach der Universität Mannheim ist die EUF die zweite staatliche deutsche Universität, die – zumindest für die Management-Studiengänge des „Internationalen Instituts für Management und Ökonomische Bildung“ – in den internationalen Semester-Rhythmus wechselt.

Die mehr als 300 Erstsemester, die zum ersten Mal in der Geschichte der EUF zu einem Herbstsemester ihr Studium aufnahmen, wurden vom Uni-Präsidenten Werner Reinhart im Audimax entsprechend als „Pioniere“ begrüßt: „Die Europa-Universität Flensburg verfolgt eine konsequente Europäisierungs- und Internationalisierungsstrategie. Mit der Einführung der internationalen Semesterzeiten wurde ein weiterer Grundpfeiler zur Umsetzung dieser Strategie gesetzt“, sagte Reinhart.

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erstellt am 15.Sep.2015 | 10:40 Uhr

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