Flensburg : Entwarnung: Vermeintliche Panzermine entpuppt sich als Karbidlampe

Das Mehrfamilienhaus wird derzeit saniert. Wie gefährlich der Fund ist, ist noch unklar.

Das Mehrfamilienhaus wird derzeit saniert. Wie gefährlich der Fund ist, ist noch unklar.

Handwerker fanden den Gegenstand bei Renovierungsarbeiten. Die Jürgensgarder Straße war in dem betroffenen Bereich abgesperrt.

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16. Mai 2017, 15:10 Uhr

Flensburg | Der vermeintliche Fund eines Reliktes aus dem zweiten Weltkrieg hat am Dienstagmittag einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst im Flensburger Stadtteil Jürgensby ausgelöst. Der Kampfmittelräumdienst konnte dann nach unmittelbarer Begutachtung der vermeintlichen Mine auf dem Dachboden schnell Entwarnung geben. Es handelte sich um eine ungefährliche Karbidlampe.

Nach ersten Erkenntnissen wurde bei Renovierungsarbeiten in einem Mehrfamilienhaus in der Jürgensgaarder Straße auf dem Dachboden ein verdächtiger Gegenstand gefunden, den sowohl die Arbeiter als auch die Polizei für einen Sprengkörper jugoslawischer oder russischer Herkunft hielten.

Die Handwerker meldeten den Fund sofort der Polizei. Zusätzlich wurde der Leitungsdienst der Berufsfeuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte evakuierten das betroffene Haus sowie ein Nachbarhaus und forderten den Kampfmittelräumdienst an.

Die Jürgensgarder Straße wurde in dem betroffenen Bereich komplett abgesperrt. Nach der Entwarnung konnten die Bewohner in die Häuser zurück kehren.

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