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Auguste-Viktoria-Schule Flensburg : Engagement für baltische Zusammenarbeit

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Ergebnisse des Baltic Sea Conference-Projekts sind in der Nospa-Filiale am Holm ausgestellt

„We are the Baltic family“, betonen die Schüler des 10. Jahrgangs der Auguste-Viktoria-Schule (AVS), die an dem Projekt teilnahmen. Das von der EU im Rahmen von Erasmus+ geförderte Vorhaben, stammt aus einer Kooperation von Schulen aus den baltischen Anrainerstaaten Polen, Estland, Lettland, Dänemark, Schweden und Deutschland. Diese Zusammenarbeit gibt es schon seit 20 Jahren mit immer unterschiedlichen Programmen.

Dieses Mal ist das Konzept die simulierte Neugründung dreier Firmen, für die sich die 36 Schüler im letzten Herbst in Schweden trafen. Im Vorfeld haben sich die Teilnehmer über ein eigens erstelltes Onlineportal vorgestellt und Ideen ausgetauscht. „Die Zusage der Erasmus+ Förderung für zwei Jahre war ein großes Privileg für uns und hat uns sehr gefreut“, erzählt Birgit Lorenzen, Lehrerin an der AVS und Koordinatorin des hiesigen Projektes. Das Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen in der internationalen Gruppe zu erleben, sei eben doch immer etwas anderes, als nur in der Schule über die Nachbarländer zu hören. Dies und die Gemeinsamkeit der Ostsee stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit und sollen den Schülern Sensibilität für andere Kulturen und eine Möglichkeit für internationale Erfahrungen geben. „Es war toll und sehr interessant, mehr über den Alltag der anderen Schüler kennen zu lernen, besonders am kulturellen Abend“, so Schülerin Melina Gondesen, während sie ein Foto an die aufgestellte Pinnwand hängt. Der kulturelle Abend diente in Schweden dazu, allen etwas Typisches aus dem eigenen Land zu zeigen. Die Teilnehmer seien merklich stolz auf ihre eigene Kultur, aber auch sehr interessiert an den anderen, beschreibt Lehrerin Lorenzen.

Die vierwöchige Ausstellung der Ergebnisse in der Nospa-Filiale am Holm findet dort zum zweiten Mal statt. „Es ist ein gutes und sinnvolles Projekt, das sehr unterstützenswert ist“, sagt Lennard Hansen, Mitarbeiter der Sparkasse. Zuletzt hätten alle Teilnehmer gelernt, dass zwar alle kulturelle Verschiedenheiten haben, aber trotzdem zusammen gehören, so Birgit Lorenzen. Das dürfte vor allem die EU als Sponsor mit ihrem Motto „In Vielfalt geeint“ freuen.

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