zur Navigation springen

Anbieter Cambio : Endlich geht’s los: Carsharing für Flensburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ab März 2015 stehen zehn Autos des Anbieters Cambio an fünf Standorten im Stadtgebiet

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Es sind zwar erst einmal nur zehn Autos, aber ein Anfang ist gemacht: Flensburg bekommt ein professionelles Carsharing-Angebot. Die Stadt hat sich mit dem Anbieter Cambio (Bremen) geeinigt und wird die zehn Autos an fünf Standorten im Stadtgebiet zur Verfügung stellen. Nächste Woche werden Einzelheiten vorgestellt, tatsächlich los geht es allerdings im März 2015. Betreiber des Flensburger Angebots werde Cambio Hamburg sein, sagte eine Sprecherin gestern.

Cambio verfügt über eine Fahrzeugpalette vom Smart bis zum Ford Transit, wird in Flensburg jedoch erst einmal mit den Modellen Ford Fiesta und VW Caddy an den Start gehen. Wer fahren will, meldet sich zunächst an (Startgebühr 30 Euro) und muss dann seine Zeiten buchen. Das geht am Telefon, im Internet und über eine besondere Smartphone-App. Mit Hilfe einer speziellen Karte gelangt man an den Fahrzeugschlüssel und fährt los.

Ein Fiesta kostet tagsüber 1,70 Euro pro Stunde, nachts nur 50 Cent, dazu kommen 24 Cent pro Kilometer inklusive Benzin. Für einen ganzen Tag sind 21 Euro zu berappen. Ein Caddy ist etwas teurer.

Eigentlich ist Flensburg zu klein für professionelles Carsharing. Cambio ist unter anderem in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln oder Saarbrücken vertreten – allerdings auch in Jülich (33 000 Einwohner). Damit das Unternehmen dennoch zu einer guten Auslastung seiner Fahrzeuge in Flensburg kommt, hat die Stadt unter dem Dach des Klimapaktes eine Grundauslastung über mehrere Unternehmen geschmiedet. So sind bei der Cambio-Vorstellung in der kommenden Woche auch die Chefs der Nord-Ostsee-Sparkasse, der IHK, des Selbsthilfe-Bauvereins und von Aktiv-Bus mit dabei. Laut Cambio ersetzt jedes Fahrzeug des Unternehmens elf private Autos.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen