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Flensburger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 23:54 Uhr

Eitel Sommersonne für die Kongelig Classic

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Deutsch-Dänische Kultur- und Segelveranstaltung ging gestern in Apenrade zu Ende

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2015 | 18:50 Uhr

Das Ende war ziemlich nahe – aber von Flensburg bis Apenrade herrschte gestern uneingeschränkte Freude darüber, dass die Drei-Städte-Regatta Kongelig Classic dank eines kleinen finanziellen Kraftaktes auch nach Ablauf der EU-Förderung fortgeführt wird.

Tausende säumten gestern zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung den Gammelhavn in Apenrade. Als am 31. August 2012 erstmals eine Flotte klassischer Yachten und traditioneller Arbeitssegler von Flensburg aus zu diesem Langstrecken-Törn über drei Häfen in See gestochen war, war dieser Erfolg nicht unbedingt zu erwarten gewesen.

Die Kongelig Classic hat sich als (einzige) regelmäßige deutsch-dänische Kultur- und Regattaveranstaltung etabliert. An diesem Wochenende gab’s als kleinen Bonus noch ideales Reise- und Regattawetter obendrauf. Als sich die Crews der 80 Schiffe am Donnerstag in Flensburg sammelten, drückten kräftige Regenschauer und richtig viel Wind noch aufs Gemüt. Aber pünktlich zum Start am Freitag hatte sich die Kulisse in ein perfektes Spätsommer-Wochenende verwandelt. Sowohl Yachten als auch die Traditionsschiffe fanden gute bis paradiesische Segelbedingungen vor.

Die Mischung macht’s. Die Kongelig Classic nimmt das Motiv der Ur-Mutter, der Rum-Regatta wieder auf. Diese Blaupause vieler später folgender Veranstaltungen für Traditionsschiffe war bei ihrer Premiere 1980 auch mit Yachten und Arbeitsschiffen gestartet. Wegen der seither rapide wachsenden Zahlen geglückter Sanierungen und dem enormen Anwachsen der Teilnehmerfelder hatten sich die Wege irgendwann getrennt. Dass die Kongelig Classic beide Szenen beim gemeinsamen Segeln auf längeren Strecken wieder zusammengeführt hat, trägt auch zu ihrer Popularität bei. Unter der organisatorischen Federführung des Historischen Hafens Flensburg kommen so jährlich gut 80 Schiffe zusammen. Der Historische Hafen übernimmt mit seinem historischen Kümo „Gesine“ den Transport des noch zu Förderungszeiten erworbenen maritimen Festmeilen-Mobiliars nach Sonderburg und Apenrade, zudem ist das Kümo auch Hauptquartier des Regattabüros. Ursprünglich hatte das Konzept Apenrade und Flensburg im Wechsel als Zielhäfen und Veranstalter eine zweitägigen Hafenfestes vorgesehen. In diesem Jahr ist Apenrade bereits zum zweiten Mal Ziel der Kongelig Classic.

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