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Flensburger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 12:24 Uhr

Wanderup : Eiswelten und Satire im Speicher

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kulturstätte präsentiert in den kommenden Wochen musikalische Lesungen, Märchen, Theater und einen Auftritt von Michael Degen. Die Frühjahrs- und Osterausstellung wird am Freitag eröffnet.

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erstellt am 03.Mär.2016 | 12:00 Uhr

Mystisch, musikalisch, märchenhaft: Zauberhaft und bewegend ist die Reise zu den sagenhaften Eiswelten, auf die sich die Zuschauer am Freitag, 11. März, im Speicher Wanderup freuen können. Erstmals sind dann die Schauspielerin und Erzählerin Sylvia Wieland und Pianist Claus Debusmann in dem Kunst- und Kulturcafé von Maren und Ole Petersen zu Gast. Sie präsentieren ihr Eismärchen auf der neuen Kultur-Bühne auf dem Boden des Speichers. Die Liebe zum Meer und zum Norden prägen das emotionale Programm, in dem Musik, Gesang, Klang und Erzählungen zu einem Genusserlebnis verschmelzen. Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt: 18 Euro.

Nach der erfolgreichen Premiere kurz vor Weihnachten ist am Freitag, 18. März, erneut das Echtzeit-Theater-Hamburg zu Gast. Die Schauspieler Silke Roca und Peter Dirmeier widmen sich – passend zum Frühjahr – diesmal dem Thema Liebe, und zwar im Wandel der Zeit. Gesprochen und gespielt werden Dialoge rund um Liebe, Lust und Leidenschaft von Sophokles bis Brecht – ergreifend, grausam und urkomisch. Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt: 18 Euro.

„Grien mal wedder“ - lach’ mal wieder, lautet das Motto der plattdeutschen Lesung von Julius Sörensen, der von Inge Lorenzen musikalisch begleitet wird. Diese findet am Sonnabend, 19. März, ab 15 Uhr im Speicher statt, Eintritt inklusive Trümmertorte und Kaffee: 18 Euro.

„Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden“, sagte einst John Lennon. Jürgen Hargens hat seine Lesung danach benannt. Der Schriftsteller und Psychotherapeut gibt Kostproben aus seinen Romanen, in denen er psychologisches Wissen in spannende Erzählung verpackt. Die ranken sich um den alltäglichen Wahnsinn, eben um das pralle Leben und sind am Gründonnerstag, 24. März, ab 20 Uhr im Speicher zu hören.

Nach einer gesundheitlich bedingten Pause ist er zurück auf der Bühne: Manfred Degen – der geliebte und gefürchtete Sylter Satiriker, der es sich mit Unbeschwertheit und brachialem Augenzwinkern zur Aufgabe gemacht hat, darzustellen, wie die Sylter mit Grandezza auf ihrer Goldstaub-Insel durchs sturmumtoste Leben tänzeln. Degen kennt durch Jahrzehnte lange Feldforschung die Insulaner wie kein Zweiter: „Sie sind geldgierig, rücksichtslos, laut, intrigant, aber auch Seelchen, sensibel und knüddelig.“ Und das sicher auch im „Sommer auf Sylt“ – dem Titel von Degens neuem Programm, das am Freitag, 1. April, ab 20 Uhr im Speicher zu sehen sein wird, Eintritt: 16 Euro.

Der Abschluss der Frühjahrs-Veranstaltungen gehört Doris Müller. Die Wanderuperin und Schauspielerin der Niederdeutschen Bühne präsentiert am Sonnabend, 23. April, „Fischiges op Hoch und Platt“, Gitarre und Gesang steuert erneut Inge Lorenzen bei. Eintritt der um 15 Uhr beginnenden Veranstaltung inklusive Fischteller mit Matjes und Lachs: 20 Euro.

Karten für alle Veranstaltungen gibt es freitags bis sonntags, jeweils von 14 bis 18 Uhr im Speicher. Karten können auch unter Telefon 0  46  06  /  12  12 reserviert werden, müssen aber spätestens einige Tage im Voraus abgeholt werden.

Mit dem Start in den März zieht auch die Hasenschule wieder in den Wanderuper Speicher ein – und mit ihr die Frühjahrs- und Osterausstellung, die am morgigen Freitag eröffnet wird. Menschen mit Sinn für schöne Dinge können ab dann wieder aus der gesamten Region kommen, um sich mit Anregungen, Deko-Artikeln und Wohn-Accessoires vieler besonderer Kunsthandwerker und Aussteller für die Osterzeit zu versorgen.

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