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Sagenhaftes von den Lofoten : Eismärchen für Erwachsene

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine magische Aufführung von Sylvia Wieland und Claus Debusman feiert am 22. Februar Premiere.

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 12:00 Uhr

„Am Beginn die Bilder der Eislandschaften, dann der tiefe Klang der Venusflöte, der überleitet zum Mythos des weißen Rentiers“, so beschreibt Sylvia Wieland den Anfang ihres geplanten Eismärchens.

Die Flensburger Sängerin und frühere Schauspielerin am Landestheater, Sylvia Wieland, wird Geschichten und Sagen der Lofoten und aus Lappland darbieten – wichtig sei dabei, dass die Sagen nicht einfach vorgelesen werden, sondern „frei erzählt“.

Mystisch, musikalisch und märchenhaft erscheint das „Eismärchen“. Unterlegt werden sollen die Legenden durch Bilder und Musik. „Die Geschichten, Mythen und Sagen des Nordens bringen uns zu uns selbst“, sagt Wieland. Bereits bei der Ausstellung „Der Tod und das Meer“ im letzten Jahr wurde das Konzept erprobt – dem Publikum schien es zu gefallen: „Die Reaktionen waren wunderbar“, sagt Wieland. Damals wie heute wird die Veranstaltung im Schifffahrtsmuseum stattfinden.

Musikalisch begleitet werden Texte und Bilder von Claus Debusman. Dieser holt seine Inspirationen bei Reisen auf den Weltmeeren. Als Komponist und Pianist arbeitet er auf Kreuzfahrtschiffen – und traf dort auch auf Sylvia Wieland. Mit faszinierenden Klangwelten will er die tiefgehenden Themen der Mythen wie Liebe, Leben und Tod untermalen. Der Lichtwerker Peter Petersen sorgt für die Bilder. Auf Dias gezogen und verfremdet, sollen sie die passende Atmosphäre schaffen – zwischen Mitternachtssonne und Polarlichtern. Bei dem literarisch-musikalischen Abend werden die Gäste bis zu acht verschiedene Instrumente hören. Darunter so exotische Instrumente, wie die Rentierknochenflöte und der Wal-Gong. Das Meeresrauschen wird die sogenannte Ozean-Trommel simulieren – ein mit Stahlkugeln gefülltes Schlaginstrument. „Nordische Kulturen sind von der maritimen Welt geprägt und deswegen fanden wir, dass es wunderbar in unser Programm passt“, sagt der Leiter des Schifffahrtsmuseums, Thomas Overdick. Im Museum gibt es Plätze für 100 Gäste. Falls die Veranstaltung ausgebucht sein sollte, wird ein zweiter Termin angeboten.

Wieland zufolge soll der Abend magisch werden. Und da kann kann man auch verschmerzen, dass die Bilder selbst nicht aus dem Norden, sondern aus der Antarktis stammen. Die Mythen aus Lappland werden sicherlich ebenso zu den Eiswelten des Südens passen.

Die Aufführung beginnt am 22. Februar, um19.30 Uhr, im Schifffahrtsmuseum. Karten gibt es unter Telefon 0461-852970 oder schifffahrtsmuseum@flensburg.de

 

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