zur Navigation springen

Integration in Flensburg : Einwohner schreiben Konzept neu

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Zusammenleben in unserer Stadt“ ist der Titel des künftigen Leitfadens für das Integrationskonzept. Die Auftaktveranstaltung ist am 10. März.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2015 | 12:15 Uhr

Flensburg | Knapp fünf Jahre ist es her, dass die Ratsversammlung das erste Integrationskonzept der Stadt verabschiedete, für den Zeitraum 2010 bis 2015. Die Zeit ist um und die Stadt möchte mit den Einwohnern zusammen ein Folgekonzept erarbeiten. Horst Bendixen vom Fachbereich Soziales, Peter Rohrhuber (Koordinierungsstelle für Integration), Serhan Bilgic (Jugendmigrationsdienst der Awo) und Barbara Winkler (Runder Tisch) laden alle in der Stadt lebenden Menschen zur Auftaktveranstaltung am 10. März ein.

Der Abend beginnt um 18 Uhr in der Bürgerhalle. Jeder wird die Gelegenheit haben, Vorschläge und Anregungen zu machen. Nach der Sammlung von Ideen werden Arbeitsgruppen gebildet, die in den nächsten zwei Monaten an Themenfeldern feilen werden. Das Ziel ist, einen Handlungsleitfaden zu gestalten, der die Aufnahme von Asylsuchenden, ihr Einleben in der Stadt und das Miteinander zwischen Neuankömmlingen und Einheimischen zum Wohle der Menschen fördert.

„Mit dem ersten Konzept haben wir ein Gesamtstimmungsbild schaffen können“, sagt Horst Bendixen stolz. „Wir möchten eine Erfolgsstory fortschreiben.“ Das wird allerdings unter einer neuen Bezeichnung erfolgen. Die vier wissen bereits, obwohl der Inhalt des neuen Handlungsleitfadens noch nicht feststeht, dass sie ab 2016 zum „Zusammenleben in unserer Stadt“ einladen werden. „Mit dem neuen Motto können sich die Einheimischen ebenso angesprochen fühlen“, erklärt Peter Rohrhuber. Eines möchte der Verwaltungsmann in jedem Fall: „die Stadtteilforen stärker einbinden“.

Für ein wirkungsvolleres Miteinander der beteiligten Ämter und Gruppen sorgt vor allem der Runde Tisch unter Federführung seiner ehrenamtlichen Vorsitzenden Barbara Winkler und ihrem Stellvertreter Serhan Bilgic. Seit fünf Jahren treffen sich jeden Monat rund 50 Verwaltungsmitarbeiter, Organisationsvertreter und Freiwillige. Insgesamt beteiligen sich 22 Organisationen und 24 Einzelpersonen . „In Flensburg läuft unheimlich viel“, lobt Winkler. „Die Treffen dienen vor allem als Info-Börse.“ Es gebe Arbeitsgruppen, wie den Stammtisch zum Deutsch üben. Mit dem bisherigen Konzept – aus dem 30 von 40 Maßnahmen umgesetzt worden sind – hätten Barrieren abgebaut werden können, nennt Bilgic einen Erfolg. Positiv wirke auch, dass bereits Asylsuchende und nicht erst anerkannte Flüchtlinge Angebote wie Deutschkurse nutzen könnten.

 

Fragen zur Auftaktveranstaltung beantwortet Peter Rohrhuber, Tel. 0461-851188.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen