Eine Wohn-Oase mit viel Grün: Baugebiet am Volkspark

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24. September 2010, 03:59 Uhr

Flensburg | Eines war schon in den 1990er Jahren klar: Die Pädagogische Hochschule (PH) würde früher oder später zur Fachhochschule auf den Sandberg wandern. Nun dachte man im Rathaus angestrengt darüber nach, was aus der frei werdenden Fläche in Fruerlund passieren sollte. Denn die Flachbauten des PH-Geländes weiter nutzen, wollte niemand. Der Zahn der Zeit hatte seine Spuren hinterlassen: zu alt, zu marode. Das Wort der Stunde hieß "Zentralisierung". Die verschiedenen Studiengänge sollten von einem großzügigen Campus profitieren - samt gemeinsamer Bibliothek und Mensa. So wurden auf einen Schlag 5,2 Hektar an bebaubarer Fläche frei. Im Jahr 2005 ist man sich schließlich einig: Flensburg soll auch hier wachsen - Fruerlund bekommt ein Neubaugebiet. Im Mai 2006 rollen die ersten Bagger. Einer der Bauherren ist der in Fruerlund allgegenwärtige SBV und errichtet sechs Häuser. 69 betreute Altenwohnungen bringt die Genossenschaft hier unter. Gleichzeitig siedeln sich Geschäfte, Büros, Praxen und ein großer Supermarkt an. Der Rest des Geländes wird in 19 Einfamilienhaus-Grundstücke geteilt, versteigert oder verlost. Die 600 bis 900 Quadratmeter großen Flächen sind durch den neuen SBV-Komplex optimal vom Verkehrslärm der Mürwiker Straße abgeschirmt. Die Siedlung zwischen Fichtestraße und Jahnstraße wächst stetig, bis 2007 das Projekt weitestgehend abgeschlossen ist. Alle Anwohner profitieren von einer vollständigen Infrastruktur. Die Hafenspitze ist schnell per Bus oder Fahrrad erreicht, der Volkspark lädt zum Erholen ein.

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