Lindewitt : Eine Spielbahn für die Nichtschwimmer

Der Vorstand des Fördervereins: Anett Krumbügel (v.l.), Bettina Hucht, Ines Freundlich, Oluf Nickels-Friedel und Bettina Hansen.
Der Vorstand des Fördervereins: Anett Krumbügel (v.l.), Bettina Hucht, Ines Freundlich, Oluf Nickels-Friedel und Bettina Hansen.

Der Förderverein investiert in das Waldbad Lindewitt.

shz.de von
08. März 2018, 13:35 Uhr

„Trotz des schlechten Wetters hatten wir eine gute Saison.“ Damit konnte die Vorsitzende Bettina Hucht in der Jahresversammlung des Fördervereins des Waldbades Lindewitt dem vergangenen Sommer sogar noch etwas Positives abgewinnen. Der Förderverein ist Träger des Bades.

Ein Grund für das gute Ergebnis habe sicherlich darin gelegen, dass der Verein sich im vergangenen Jahr weiter engagiert habe, das Naturbad noch attraktiver zu gestalten. So wurde ein neuer Außenzaun errichtet, die Außenduschen erneuert und zwei wetterfeste Strandkörbe aufgestellt, die sehr gefragt waren. Einige Renovierungen, die in Eigenleistung erfolgen sollten, mussten mehrfach wegen des schlechten Wetters verschoben werden. Erstmals wurde seit langen Jahren wieder ein Schwimmkurs für Kinder angeboten, bei dem sieben Teilnehmer anschließend angesichts der der schlechten Witterung abgehärtet waren.

Die Investitionen in das Bad werden 2018 fortgeführt. In jeden Toilettenraum wird zusätzlich eine Dusche eingebaut. Für die Kleinsten besonders wichtig: Das abgeteilte Nichtschwimmer-Becken erhält eine Wasserspielbahn. Finanziert werden die Kosten des Bades vorwiegend aus Zuschüssen der Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt in Höhe von 12 400 Euro sowie aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Eintrittsgeldern. Es erleichtere die Finanzierung der Investitionen und die Unterhaltung weil sich viele ortsansässige Handwerksfirmen bei der Rechnungsstellung dem Waldbad gegenüber vielfach als sehr wohlwollend erwiesen.

„Ich finde es einfach schön, wenn das Bad so für uns alle erhalten bleibt“, lobt Ellen Müller, Besitzerin des „Mühlenteiches“, den Förderverein. Sie freue sich auf ein lebhaftes Jahr mit einem weiteren Schwimmkurs „Aktion Seepferdchen“, dem Kinderfest für Lindewitt-Lüngerau im Waldbad und einem Wochenendzeltlager im Rahmen des Ferienprogramms.

Anett Krumbügel wurde als zweite Vorsitzende im Amt bestätigt, Oluf Nickels-Friedel ist neuer Kassenwart und Indes Freundlich wird weiterhin als Schriftführerin tätig sein. Henriette Wrege und Björn Freundlich prüfen die Kasse.

Seit zwei Jahren halten die Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt sowie der Wasser- und Bodenverband Linnau 120 000 Euro bereit, um das Waldbad ausbaggern zu lassen. Nachdem nun endlich eine geeignete Fläche zur Lagerung für den Aushub gefunden wurde, ist eine Auflage der Naturschutzbehörde, dass eine Ausgleichsfläche in doppelter Größe zur Verfügung gestellt werden muss. Derzeit prüft der Wasser- und Bodenverband Flächen, die in Frage kommen.

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