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Langballig : Eine Halle zum Spielen, Tanzen und Toben

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Mehrzweckgebäude für Schulen, Gemeinde, Kitas, Speeldeel und Turnverein wurde nach sieben Monaten Bauzeit eingeweiht.

Langballig | Es war ein großer Tag für das 1600 Einwohner zählende Langballig. Nach siebenmonatiger Bauzeit wurde am Sonnabend die neue Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Grundschule eingeweiht. Alles, was kulturell im Umkreis der Schule Rang und Namen hat, legte sich für die Feierlichkeiten ins Zeug: mehrere Blasorchester, Musik- und Theatergruppen aus Langballig, der Grundhofer Kinderchor, die Nordangler Speeldeel und die örtliche Feuerwehr.

630  000 Euro hat das elf mal 22 Meter große Gebäude gekostet, 416  000 Euro Fördermittel gab es überwiegend aus EU-Töpfen, referierte Bürgermeister Peter Dietrich Henningsen. Schulleiter Dietmar Schoen, seit 1993 im Amt, erschien erstmalig im Anzug in der Schule. Der Bürgermeister der Nachbargemeinde Husby, Burkhard Gerling, sprach seinen „großen giftgrünen Neid“ aus. Gerling hatte als Vereinsvorsitzender der Aktivregion bei der Antragstellung geholfen.

Zu 75 Prozent wurde die Halle mit Fördermitteln finanziert. Diese Höhe grenze an ein Wunder, sagte Gerling. Die breite Kooperationsgemeinschaft, die für die Halle gegründet wurde, sei förderlich gewesen, vermutet er. Der Kooperation gehören neben sieben Einrichtungen aus Langballig – darunter die Grundschule, die Gemeinde und der Zweckverband der Kindertagesstätten – die Kreismusikschule Schleswig-Flensburg, die Nordangler Speeldeel und der Turnverein Grundhof an. Sie alle dürfen die Halle nun auch nutzen. Überwiegend kommt sie Kindern zugute: Vormittags lösen sich Schule und Kita ab, nachmittags hält die offene Ganztagsschule Einzug.

In der Halle kann gespielt, getanzt und getobt werden. Die Wände sind umlaufend 1,60 Meter hoch gepolstert. Die Architektur ist funktional: sichtbare Lüftungsrohre, unverkleidete Schalldämmplatten, riesige Hängelampen und eine große Bühne. Zur Ausstattung gehören ein Beamer sowie Licht- und Tonanlage. Bürgermeister Henningsen äußerte die Hoffnung, dass Langballig nun auch kulturell zum Leben erwache. Eine Vermietung für private Zwecke wird es nicht geben.

Die Idee für die Halle kam vor einigen Jahren aus dem Förderverein der Grundschule Langballig. Die inzwischen 115 Kinder zählende Schule hatte bis dato keinen Großraum, keine Aula.

Der Sportunterricht für die Grundschüler findet weiter in Streichmühle statt. Das Amt kommt als Schulträger für den Unterhalt der Halle auf.

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