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Foto: Peter Hönnemann.

Cate Martin und Micha Holland : Eine glückliche Stunde

Ivy Flindt gastiert am Sonnabend im Volksbad und Musikpalast


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2018-09-12 18:42:12.0, 2018-09-12 18:42:12.0 Uhr

„Es klingt so schön“ – und deshalb haben sich Cate Martin und Micha Holland den Namen Ivy Flindt gegeben. Nach einer tieferen Bedeutung wird man also vergeblich suchen, wenn die beiden Musiker im Rahmen einer bundesweiten Tour für ein Konzert nach Flensburg kommen.

Das Duo will sein frisch gepresstes Debüt-Album „In Every Move“ (Marland Records) präsentieren. Vor einigen Jahren haben die Hamburger schon einmal der Fördestadt die Ehre erwiesen – damals noch als Cate’s Leila – im Vorprogramm der holländischen Band „Tangerine“. Doch seitdem hat sich eine Menge verändert.

Ivy Flindt hat diesmal mit der aus Niebüll stammenden Sängerin Synje Norland, die ihre neue CD „Who says I can’t“ vorstellen wird, seinen eigenen Support mitgebracht und steht als Hauptact auf der Bühne. Ihren feinsinnigen und eingängigen Akustik-Pop haben die gleichberechtigt agierenden Künstler perfektioniert. Nicht ohne prominente Hilfe: Für ihre in Schweden aufgenommen CD mit elf selbstverfassten, sauber arrangierten Songs konnten sie den renommierten Produzenten Per Sunding gewinnen, der auch den Cardigans oder Tom Jones seinen Stempel aufdrückt. „Er hat die aufwendige Produktion angeleitet, die Dinge zusammengeführt und sich zurückgenommen, wenn er es für angebracht hielt“, sagt Cate. „Jeder einzelne Ton ist von uns förmlich erlitten worden.“

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Das Lob wird von Per Sunding prompt zurückgegeben. Er sei von Ivy Flindt sogar inspiriert worden: „Sie machen genau das, was sie mögen, genau so, wie sie es wollen.“ Auch mit dem Streicherensemble Stockholm Session Strings, die unter anderem mit Ana Ternheim und Lady Gaga gearbeitet haben, gelang ein Glücksgriff.

Bemerkenswert: „Wir mussten die Aufnahmen in Malmö nach vier Wochen unterbrechen“, erzählt Micha Holland, „weil Cate ihre Magisterprüfung der Philosophie und Literatur an der Kieler Uni noch abschließen musste.“ Mal eben so, zwischendurch...

Auch das äußere Erscheinungsbild kann sich sehen lassen. Der bekannte Fotograf Peter Hönnemann (Vogue, Die Zeit, Vanity Fair) glänzt mit stimmungsvollen Schwarz-weiß-Aufnahmen, Analogfotografien von Micha Holland finden sich im Artwork von LP und CD, jedem Songtext ist eine Malerei Cate Martins beigefügt.

Während Micha Holland alles versiert bedient, was Saiten hat, singt Cate Martin herzerweichend schön, etwa beim Opener „Seal My Lips“, und ganz besonders – mit samtener, melancholisch angehauchter Stimme – bei der Ballade „Promised Land“. Beim Titelsong „In Every Move“ erinnert das Timbre an die Zerbrechlichkeit einer Beth Gibbons. Hörenswert auch die hitverdächtige Single-Auskopplung „Young and Pretty“, die von einigen Radiostationen bereits entdeckt wurde. Das Zusammenspiel der beiden ist intuitiv, intensiv und voller Respekt gegenüber dem musikalischen Widerpart.

Micha Holland ist im hohen Norden kein Unbekannter. Er wuchs in Nordfriesland nahe der dänischen Grenze auf, ging in Niebüll zur Schule und wohnte schließlich fünf Jahre in Flensburg; hier arbeitete er im Jam Studio mit Norbert Lehre zusammen.

Im Volksbad wird das Duo am Sonnabend, 15. September, ab 20 Uhr von dem Bassisten David Alleckna (auch er ein Ex-Flensburger) und dem Drummer Micha Dau begleitet, der wie sein Namensvetter nordfriesische Wurzeln hat. Zuvor gibt es im Musikpalast (Neptunhof) einen Instore-Gig um 14 Uhr. Micha Holland macht schon mal Appetit: „Wir wollen alle“, kündigt er an, „eine glückliche Stunde miteinander verbringen.“

„Es klingt so schön“ – und deshalb haben sich Cate Martin und Micha Holland den Namen Ivy Flindt gegeben. Nach einer tieferen Bedeutung wird man also vergeblich suchen, wenn die beiden Musiker im Rahmen ...

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