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Steinbergkirche : Eine feste Brücke für Norgaardholz

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Steinbergkirche prüft die Kosten für einen Neubau – erste Schätzungen gehen von 120 000 Euro aus.

Der Planungs- und Bauausschuss des Amtes Geltinger Bucht befürwortet den Neubau einer Badebrücke in der Seebadeanstalt Norgaardholz. Nach den Worten des Steinberger Bürgermeisters Gerhard Geißler ist es den freiwilligen Helfern alljährlich nicht länger zuzumuten, dass sie rund 300 Stunden Dienst tun, um den Auf- und Abbau der veralteten mobilen Anlage, die aus einzelnen stählernen Elementen besteht, zu bewerkstelligen. Fachleute müssten nun demnächst ermitteln, welche Konstruktion für eine „feste Brücke“ am geeignetsten erscheint – aus Metall oder Holz. Geißler schätzt die Kosten auf rund 120  000 Euro. Die Amtsverwaltung geht davon aus, dass die Kosten für eine neue Anlage sich auf 5000 Euro pro Meter belaufen werden. Sobald die Brückenplanung des Sachverständigen vorliegt, soll versucht werden, bei den zuständigen Behörden in Kiel Fördergelder einzuwerben.

Der Planungs- und Bauausschuss unter Vorsitz des Rabeler Bürgermeisters Helmuth Meyer legte die Eckdaten für den Haushalt 2018 fest. Die Ausgaben betragen insgesamt 380  000 Euro. Für die Amtsverwaltung erläuterte Dirk Petersen die einzelnen Ausgabeposten, die als Gemeinschaftsaufgabe aller Gemeinden an der Geltinger Bucht zu Buche schlagen. So kostet die Müllentsorgung an den Stränden erneut 17  000 Euro, die Strandreinigung erfordert 14  000 Euro. Weitere Beispiele: Für die Unterhaltung des Falshöfter Leuchtturms werden 13  500 Euro veranschlagt, für den Rundwanderweg der Geltinger Birk 7500 Euro. Gelder fließen unter anderem in die Rettungswache Steinbergkirche, die Sporthalle Bojum, in die DLRG-Stationen Hasselberg, Golsmaas und Norgardholz sowie in die Touristikbüros Kieholm, Gelting und Steinbergkirche.

Was die wirtschaftliche Weiterentwicklung betrifft, so profitierten davon bisher die ländlichen Zentralorte Gelting und Steinbergkirche. Wie Dirk Petersen vom Bauamt darlegte, gibt es jetzt eine neue Initiative im Bereich der Städtebauförderung, mit deren Hilfe Versorgungslücken geschlossen werden könnten. Im Fokus dabei stehen die aufstrebenden Gemeinden Sterup und Hasselberg. Diese Dörfer sollen nach und nach – auch für ihr Umland – so attraktiv gemacht werden, dass deren moderne Ausstattung den Menschen künftig lange Wege in die Zentralorte erspart.

Im weiteren Sitzungsverlauf entschieden sich die Ausschussmitglieder einmütig für eine Neuregelung für die jährlichen Überprüfungen der 32 Spielplätze im Amtsbereich. Bislang oblag diese Aufgabe einem unabhängigen Ingenieur, der dafür rund 3000 Euro in Rechnung stellte. Ab nächstem Jahr wird ein Mitarbeiter der Amtsverwaltung die Kontrolle übernehmen. Helmuth Meyer kritisierte am Beispiel des Rabeler Spielplatzes die bisherigen Beanstandungen des neutralen Kontrolleurs: den mit Krampen an einer Eiche befestigten Kletter-Tampen und den 60 Zentimeter hohen Holzzaun, auf dem die Kinder gerne sitzen. Der Zaun müsse einen Meter Höhe haben, so der Prüfer. „Ich habe diese Beanstandungen nicht akzeptiert“, erklärte der Rabeler Bürgermeister, der sich als Spielplatzgestalter nicht gerne reinreden lässt.

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