Schafflund : Ein Verein für E-Mobilität

Der Vorstand des Vereins „Wir machen e-mobil“: (von links) Anja Stoetzel, Constanze Best-Jensen, Dr. Jan Lorenzen, Karin Carstensen, Martina Marczyschewski und Otto Hübner.
Der Vorstand des Vereins „Wir machen e-mobil“: (von links) Anja Stoetzel, Constanze Best-Jensen, Dr. Jan Lorenzen, Karin Carstensen, Martina Marczyschewski und Otto Hübner.

In Schafflund wurde der Verein „Wir machen e-mobil!“ gegründet – Leitfaden aus Klixbüll ist Vorbild.

shz.de von
25. Februar 2018, 12:00 Uhr

Mehr Mobilität für die Bürger und mehr Klimaschutz, verbunden mit der Verwendung von regionalem Ökostrom – diese Zielsetzung vereinte die Teilnehmer an der Gründungsversammlung des Vereins „Wir machen e-mobil!“ im Utspann in Schafflund. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen berichtete den 28 Anwesenden von einer Informationsveranstaltung in Enge-Sande, auf der der Leitfaden „Dörpsmobil SH – Wir bewegen das Dorf“ vom Mitinitiator Werner Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll, vorgestellt wurde. „Wir können von den Erfahrungen anderer profitieren“, sagte sie. In Klixbüll habe man trotz relativ geringer Beiträge sowohl für die Mitgliedschaft als auch für die Nutzung schon nach kurzer Zeit die schwarze Null erreicht. Das wolle man sich auch in Schafflund zum Vorbild nehmen.

Unterstützung habe auch Wilfried Bossen aus Medelby zugesagt. „Wir haben in Hörup das Thema Car-Sharing bereits diskutiert“, begründete Bürgermeisterin Karin Carstensen den Wunsch nach einem weiteren Standort in Hörup. Gleiches gilt für Anja Stoetzel, Bürgermeisterin aus Nordhackstedt. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, war man sich schnell einig, für alle drei Gemeinden ein gemeinsames Buchungsportal im Internet bereitzustellen.

Beide Bürgermeisterinnen werden als Beisitzerinnen dem Vereinsvorstand angehören. Zur Vorsitzenden wurde Constanze Best-Jensen gewählt, zweiter Vorsitzender wurde Jan Lorenzen. Schriftführerin Martina Marczyschewski, Kassenwart Oliver Faust und Beisitzer Otto Hübner vervollständigen den siebenköpfigen Vorstand, der sich nun mit den Details einer Nutzungsordnung befassen wird.

Doch zuvor gilt es zu entscheiden, ob man mit dem Leasing eines einzigen Elektrofahrzeugs beginnt oder gleich alle drei Standorte bestückt. Außerdem muss bis dahin die Infrastruktur in den Orten erweitert werden, um ausreichend Ladestationen vorzuhalten – eine Voraussetzung, auf die der Verein angewiesen ist. Auf der Einwohnerversammlung am 19. April soll den Bürgern das Gesamtkonzept vorgestellt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen