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Kreis Schleswig-Flensburg : Ein Toter bei Kollision auf der B199

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Zwei Autos prallen am frühen Montagmorgen auf der B199 zwischen Stadum (Kreis Nordfriesland) und Hörup (Kreis Schleswig-Flensburg) frontal aufeinander. Die Feuerwehrleute sprechen im Video von einem schweren Einsatz. Ein Ersthelfer sagt: „Die Straße war ein Trümmerfeld.“

Hörup | Nach einem schweren Verkehrsunfall musste die B199 zwischen Stadum (Kreis Nordfriesland) und Hörup (Kreis Schleswig-Flensburg) am Montagmorgen für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Zwei Autos waren in einer langgezogenen Kurve frontal zusammengestoßen. Die traurige Bilanz: Ein 43-Jähriger starb, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Noch ist für die Polizei völlig unklar, wie es zu dem Unfall gegen 6.50 Uhr kommen konnte. Klar ist nach Angaben der Beamten bisher nur, dass sich auf der B199 ein silberner Opel Corsa und ein schwarzes Opel Astra Cabrio begegneten. Aus noch ungeklärter Ursache ist dann in der Kurve offenbar einer der Fahrer auf die Gegenfahrbahn geraten, wodurch es zu dem Frontalzusammenstoß kam. Ersthelfer kümmerten sich nach dem Unfall um die Verletzten und wählten den Notruf, woraufhin die Rettungsleitstelle in Harrislee Großeinsatz auslöste. Drei Rettungswagen, zwei Notärzte, der Rettungshubschrauber aus Niebüll sowie die Feuerwehren aus Schafflund, Stadum und Leck wurden alarmiert.

Durch die Wucht des Aufpralles war der Opel Corsa in den Graben neben der B199 geschleudert und die Fahrerin eingeklemmt worden. „Aufgrund der schwierigen Lage des Unfallautos waren die Arbeiten dort schwierig“, so Feuerwehrsprecher Michael Bruch. Erst nach rund 45 Minuten konnte die 45-jährige Fahrerin befreit werden. Sie wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Flensburger Diako geflogen. Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt der Beifahrer des Cabrios. Ersthelfer zogen den Mann aus dem Fahrzeug. Er wurde mit einem Rettungswagen in das Niebüller Klinikum eingeliefert. Jede Hilfe kam hingegen zu spät  für den Fahrer des in Polen zugelassenen Cabrios. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Unter den Ersthelfern befanden sich auch Sascha Glißmann und Tim Rettinghaus. Die beiden Soldaten der Bundeswehr waren auf dem Weg in die Kaserne in Stadum, als sie an die Unfallstelle kamen. Zunächst leisteten sie Erste Hilfe, indem sie die Straße in beide Richtungen absicherten. Sascha Glißmann versuchte daraufhin, Gaffer vom Unglücksort fernzuhalten. „Viele Leute liefen an der Unfallstelle herum und wussten nicht wirklich, was zu tun ist“, schildert Sascha Glißmann seine Eindrücke. „Die Straße war ein Trümmerfeld.“

Sein Kamerad Tim Rettinghaus kümmerte sich zusammen mit der ebenfalls anwesenden Stabsärztin um die beiden Insassen im Opel Astra Cabrio.

Da es nach Angaben der Polizei keine direkten Zeugen für den Unfall gibt, wurde auch sein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache angefordert.

Die B199 wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis ungefähr 10 Uhr voll gesperrt.

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erstellt am 10.Feb.2014 | 08:02 Uhr

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