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Kommentar zum Hafen-Radweg : Ein Test für Flensburgs ökologisches Gewissen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach vielen Jahren des Stillstands mit mancher Hoffnung auf eine neue Hafenbahn zum ZOB hat Flensburg jetzt die Chance, eine attraktive Fahrradroute im Herzen der Stadt einzupflanzen.

 Jetzt wird sich zeigen, ob Flensburg auch Großstadt kann. Nach vielen Jahren des Stillstands mit mancher Hoffnung auf eine neue Hafenbahn zum ZOB – wahlweise mit oder ohne Fernbahnhof in Weiche – hat Flensburg jetzt die Chance, eine attraktive Fahrradroute im Herzen der Stadt einzupflanzen. Damit würde ein Hauch von Kopenhagen durch Flensburg wehen. Ein Team von Studenten hat ganz cool aufgezeigt, was dafür nötig wäre.

Gleich mehrere Fliegen könnte die Stadt mit einer Klappe schlagen: Für Radfahrer und Fußgänger holt man sowohl die Rude und Weiche als auch Bahnhof und Campus näher an City und Hafen heran. Und nach der wenig orginellen Diskussion, ob Parkplätze an der Schiffbrücke gut oder böse sind, hätte der Klimapakt, Flensburgs ökologisches Gewissen, endlich ein strahlendes Referenzprojekt.

Also, alle Bedenken auf den Tisch, Diskussion eröffnen!

Erster möglicher Test: Am Radfahrer-Nadelöhr Hafenspitze, wo flanierende Fußgänger, Spielplatzkinder und Restaurantgäste mit Radlern konkurrieren, könnte am schnellsten ein Stück Bahnradweg hinter den Restaurants entstehen.

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erstellt am 08.Feb.2017 | 07:14 Uhr

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