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Frühlingsfest : Ein Tag mit Souvlaki und Syrtaki

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zum zweiten Mal feierte die Deutsch-Griechische Gesellschaft ihr Frühlingsfest mit vielen Gästen

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 09:16 Uhr

Die Nähe zum Europawahltermin war rein zufällig, passte jedoch gut zu diesem Frühlingsfest: Zum zweiten Mal hatte die Deutsch-Griechische Gesellschaft (DGG) am Sonnabend zum Einblick in griechische Kultur und mediterrane Lebensfreude in die Bergmühle eingeladen.

Viele Griechen vor Ort lebten dabei ein Stück Heimat, hatten teilweise Verwandte aus Hamburg eingeladen; sie waren aber nicht die einzigen Besucher mit ausländischen Wurzeln. „In unserer Stadt zählen alle Menschen gleich, auch kleinere ‚Zivilgesellschaften‘ sind wichtig. Schließlich hat etwa ein Fünftel aller Flensburger einen Migrationshintergrund“, sagte Swetlana Krätzschmar, die selbst einen ukrainischem Background aufweist. „Zusammen mit der dänischen Minderheit ist Flensburg längst eine Europa-Stadt im Mini-Format“, eröffnete die Stadtpräsidentin den bunten Nachmittag.

Anlässlich des Europa-Themas äußerte sie Verständnis für Griechen in deren Heimatland, die nicht gut auf die Kanzlerin zu sprechen seien – zu stark seien die drastischen sozialen Einschnitte ins tägliche Leben. Als umso bemerkenswerter lobte sie die Initiative der örtlichen DGG, Erlöse aus einer Tombola gezielt und direkt einem Krankenhaus im 2600 Kilometer entfernten Mutterland zugute kommen zu lassen.

Rund 500 Besucher genossen bei schönem Wetter den griechischen Nachmittag in und an der musealen Bergmühle. Die Vereinsmitglieder hatten mit 25 Kuchen, Souvlaki vom Grill und Weinen jede Menge landestypische Spezialitäten vorbereitet. Unterstützt wurden die Flensburger „Griechen“ von ihren DGG-Kollegen aus Lübeck, die dem dortigen Hansetag das Nachsehen gaben. Typisch griechische Musik von Stelios und Nina sorgten zusätzlich für Feierstimmung. Highlight waren die Tanzdarbietungen der vereinseigenen Tanzgruppe, die mit traditionellen Tänzen griechisches Temperament darstellten. Auch viele Besucher ließen sich von der hellenischen Stimmung mitreißen und tanzten mit.

So auch besonders schwungvoll der kleine Nemo, allerdings auf dem Arm von Papa Christoph; zusammen mit Mama Katrin war die Familie Grade ihrem ländlichen Idyll entflohen, um mal wieder städtische „Luft“ zu atmen: „Diese Stimmung steckt an, reizt in der Tat zum Mitmachen. Und gleichzeitig haben wir auch die historische Bergmühle kennen gelernt“, sagte das fröhliche Trio aus Jardelund.


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