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Flensburg-Schiffbrücke : Ein Schutzengel für den Schutzheiligen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Als Patron der Kinder und der Seeleute wies der Nikolaus, der Bischof Gothart Magaard erstaunlich ähnlich sah, darauf hin, dass insbesondere das Mittelmeer für viele Menschen auf der Flucht bedrohlich sei.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2016 | 07:28 Uhr

Viele Erwachsene und noch mehr Kinder begrüßten gestern im historischen Hafen den Nikolaus von Myra, der mit dem historischen Schlepper „Flensburg“ auf dem Seeweg in die Stadt Flensburg gekommen war. In diesem Jahr war der Nikolaus – Schutzpatron der Kinder und der Seeleute – besonders dankbar, pünktlich am 6. Dezember in Flensburg anlegen zu können, wäre er wegen eines defekten Schiffskompressors doch fast zu spät gekommen oder hätte selbst um göttlichen Beistand für seine Reise bitten müssen.

Bereits auf dem gemeinsamen Weg von der Anlegestelle ins Schifffahrtsmuseum erzählten die Kinder dem Nikolaus von Myra, dass sie ihn in der Nacht beim Bringen der Nikolausgeschenke zu Hause gehört hätten oder dass sie in den letzten Tagen besonders artig gewesen seien, um das heutige Nikolausgeschenk zu erhalten.

Im Schifffahrtsmuseum dann sangen sie gemeinsam mit ihm und dem Kirchenkreis-Pop-Musiker Jens Robbers Adventslieder. Moderator Holger Heitmann fragte ihn über sein Leben als Nikolaus aus, bevor dieser jedem einzelnen Kind ein Geschenk überreichte und ihm einen Segen zusprach.

Als Schutzheiliger der Kinder und der Seeleute wies der Nikolaus, der Bischof Gothart Magaard erstaunlich ähnlich sah, darauf hin, dass auch in der heutigen Zeit insbesondere das Mittelmeer für viele Menschen auf der Flucht bedrohlich sei und sich viele Menschen in Sturm und Gefahr befänden. Er sagte: „Im Advent sollen wir alle besonders aufmerksam füreinander sein. Und es kommt darauf an, dass auch geflüchtete Menschen hier eine Zukunft haben.“

Volker Syring vom Verein Schutzengel, der vor Ort über seine Arbeit informierte, dankte dem Nikolaus von Myra, dass er für die Kinder da sei, die besondere Unterstützung brauchen. „Auch Schutzengel begleiten Familien durch die Stürme des Lebens“, sagte der Schutzengel-Geschäftsführer, der gemeinsam mit dem Schifffahrtsmuseum, dem Historischen Hafen und dem Stadtpfarramt des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg für die Einladung des Nikolauses nach Flensburg verantwortlich war.


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