zur Navigation springen
Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:49 Uhr

Ein Name als Statement

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Tage des „Kayser’s Hof“ sind gezählt: Aus 280 Namensvorschlägen wurde „Hotel Hafen Flensburg“ ausgewählt

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 08:33 Uhr

Die Katze ist aus dem Sack: Das neue Hotel an der Schiffbrücke wird „Hotel Hafen Flensburg“ heißen. Das verkündeten Projektleiterin Hanna Höft-Pfeiffer und die zukünftige Hotel-Direktorin Kirsten Herrmann gestern im Baubüro am Herrenstall. Der Namenswettbewerb für das ambitionierte Bauvorhaben unter dem Projektnamen „Kayser’s Hof“ verzeichnete 280 Vorschläge, darunter dreimal den letztlich gekürten.

Von der Hafenseite ist derzeit nicht viel vom Baufortschritt zu sehen; den erkennt man viel besser von der Rückseite. Die Tiefgarage ist geschlossen, derzeit wird das Geschoss darüber gebaut. Die kleinteilige Bebauung an der Straße wächst vor den alten, zum Teil abgestützten Fassaden in die Höhe, bei einem Haus steht der neue Dachstuhl schon. Etwas windschief steht eines der sehr alten Häuser zwischen den neu aufragenden Wänden: Genau diese Mischung aus alt und neu soll später den besonderen Charme dieses Stadt- und Hafen-Hotels ausmachen.

Nach wie vor planen die Investoren die Eröffnung für den Herbst, im April soll Richtfest gefeiert werden. Der eigentliche, frühere Kayser’s Hof, das Haus Schiffbrücke 32, steht komplett entkernt und mit einem 50-Tonnen-Stahlkorsett gehalten im Februar-Wind. „Da machen wir jetzt die Tiefgründung“, so Hanna Höft-Pfeiffer. Doch auch dieses Haus, das im Erdgeschoss das Bistro-Restaurant aufnehmen soll, werde bis zum Herbst fertig sein, sagt sie.

Am Logo werde noch gearbeitet, im März soll die Website online gehen. „Dann beginnen wir mit der Zusammenstellung des Teams“, so Kirsten Herrmann. 25 neue Arbeitsplätze werden geschaffen, darunter drei Stellen für Azubis. Das Hotel werde komplett lokal betrieben, ohne Anschluss an eine Kette.

Für Kirsten Herrmann ist das eine Herzensangelegenheit. Mehrere Male spricht sie von „Emotionen“, mit denen das neue Team das Hotel betreiben und prägen werde. Sie habe zusammen mit Eiko Wenzel (Denkmalpflege) und Dieter Pust (Stadthistoriker) die Geschichte jedes einzelnen Hauses recherchiert und für die Gäste aufbereitet.

Der Name solle sowohl für die Stadt als auch für Lage in der Stadt sprechen. Die Einrichtung werde maritim sein. „Der Name soll ein Statement sein“, so Herrmann: „Wer sind wir und wo sind wir.“ Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Abendessen und Frühstück.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen