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Flensburger Stadtteilforen : Ein Forum macht Schule auf Jürgensby

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Stadtteilforum Jürgensby/Sandberg entstand aus einer Initiative der benachbarten Grundschulen entstanden – der Hohlweg- und der Jørgensby-Skolen.

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erstellt am 14.Apr.2015 | 12:30 Uhr

Flensburg | In fast allen Stadtteilen gibt es mittlerweile Bürgerforen, die sich um die Belange des Viertels kümmern. Sie müssen von der Stadtverwaltung bei Planungen, die den Stadtteil betreffen, gehört werden. Doch wer ist in den Foren aktiv? Wir stellen die elf Foren in einer Serie vor. Heute: Forum Jürgensby/Sandberg.

 

Sollte die Zahl der aktiven Stadtteilforen Gradmesser für die Probleme des Viertels sein – die südöstliche Innenstadt müsste in massiven Schwierigkeiten stecken. Denn während man auf der Westlichen Höhe vergeblich ein Stadtteilforum sucht, kümmern sich gleich drei Foren um das Gebiet rund um den Hafermarkt: der Verein zur Erhaltung der östlichen Altstadt, die IG südliche Altstadt mit Kaufleuten rund um die obere Angelburger Straße sowie das Forum Jürgensby/Sandberg.

Das Forum Jürgensby/Sandberg ist vor sieben Jahren aus einer Initiative der benachbarten Grundschulen entstanden – der Hohlweg- und der Jørgensby-Skolen. Bei einer gut besuchten Auftaktveranstaltung in der dänischen Schule mit Unternehmern, Kirchenleuten und Kindergärtnerinnen aus dem Viertel ging es um die Frage: Wie lassen sich die Stadtteile Jürgensby und Sandberg aufwerten?

Offiziell Stadtteilforum ist es seit 2011/2012: „Wir wollten keinen Verein gründen“, sagt der frühere Ratsherr Gernot Nicolai: „Jemand macht das Protokoll, und das war’s.“ Nicht nur durch seine kommunalpolitische Erfahrung war Nicolai der perfekte Sprecher für das Forum. Nicolai wohnt in der früheren Gärtnerei von Jürgensby genau zwischen beiden Schulen. Für die Politik sei es durch die Foren als Ansprechpartner einfacher, in die Stadtteile hineinzukommen.

Ein erstes funktionierendes Beispiel der Stadtteilbeteiligung sei das Anwohnerparken auf Jürgensby gewesen. Rund um Brixstraße und Bremer Platz wohnen heute viele Leute, deren Vorgänger früher eben noch keine Autos hatten, wodurch der Parkdruck entstanden sei.

Dass das Forum als Ansprechpartner wahrgenommen wird, zeigen Nicolai Briefe wie jener eines Tarupers, der die Radwegmarkierung vom Deutschen Haus zum Hafermarkt beklagte.

Aktuelles Thema des Forums ist ein möglicher Kita-Standort an der Hohlwegschule. Für Nicolai ist der Fall klar: Da die Bahnhofstraße weiter Kita-Standort bleiben solle, müsse die zweite neue Kita nach Jürgensby – an die Hohlwegschule.

 

Bereits erschienen sind die Artikel über das Forum Tarup am 7. April, das Forum Weiche (8. April), das Forum Mürwik (10. April) sowie das Rude-Forum (13. April).

 

 

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