Eigene Korridore für die großen Fuhren

shz.de von
25. Juni 2014, 18:31 Uhr

Dänemark richtet sich auf die neuen Zeiten im Transportgewerbe ein: Die Schwerlasttransporte werden länger und die Windkraftanlagentransporte immer zahlreicher. Daher investieren die dänischen Politiker zwischen 2009 und 2016 um die 30 Millionen Euro in Maßnahmen, die die Logitik erleichtern.

Allein für den Test der Gigaliner sind rund 20 Millionen Euro Staatsgelder geflossen sowie mehrere Millionen Kronen aus den Kommunen, unter anderem, um Kreisverkehre und Autobahnabfahrten für die 25 Meter langen Fahrzeuge einzurichten, damit die Lastwagen auf dem direkten Weg in die Häfen, zu den Transportzentren und Industriegebieten fahren können.
Daher stehen bald 2700 Kilometer staatliche Straßen für den dänischen Gigaliner zur Verfügung. Davon gibt es laut Schätzungen des dänischen Transportgewerbes über 600 Fahrzeuge, die vor allem auf langen Strecken durch Dänemark eingesetzt werden.

Zum Vergleich: Am deutschen Test der langen Lastzüge nehmen 39 Unternehmen mit 79 Fahrzeugen teil.

Das dänische Folketing hat außerdem etwa sechs Millionen Euro in Transportkorridore für die Windmühlen investiert.

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