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Eggebek : Eggebek schafft zusätzliche Kitaplätze

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

18 Kinder können in Naturgruppe betreut werden – dadurch Einrichtung von sechs bis acht weiteren Krippenplätzen.

Eggebek | Im Sommer zum neuen Kindergartenjahr richtet die Kindertagesstätte Eggebek eine Naturgruppe ein, um das Angebotsspektrum zu erweitern. Dies sei in Gesprächen zwischen den Gemeinden Eggebek und Langstedt, die eng im Bereich der Kindergärten zusammen arbeiten, besprochen worden, berichtete Eggebeks Bürgermeister Willy Toft auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Die Idee sei auch in der Elternschaft der beiden Kindergärten positiv aufgenommen worden. Für den Sommer liegen bereits 13 Anmeldungen vor.

Die Naturgruppe wird ihr „Zuhause“ auf dem parkähnlichen Gelände beim Jugend- und Kinderzentrum (JuKidZ) am Beektal haben. Dort sind auch Unterstellmöglichkeiten und Sanitäranlagen zugänglich. Als weiteres Gelände zum Erkunden der Natur ist das kleine Wäldchen hinter der Breslauer Straße am Treenehang vorgesehen. Hierfür müssen aber noch Abstimmungsgespräche mit dem Eigentümer geführt werden. Die Betreuung erfolgt nur vormittags und es werden maximal 18 Kinder mit einem Mindestalter von 3,5 Jahren aufgenommen. Ist eine längere Betreuung gewünscht, können die Kinder ab mittags in den regulären Kindergartenbereich wechseln. In der nicht öffentlichen Sitzung beschloss die Gemeindevertretung hierzu die erforderlichen Personaleinstellungen von zwei sozialpädagogischen Kräften.

Durch die Einrichtung der neuen Gruppe entstehen im Kindergarten Eggebek Freiräume, die die Gemeinde zur Umwandlung einer Regelkindergartengruppe in eine altersgemischte Gruppe nutzen wird. Dadurch entstehen sechs bis acht zusätzliche Krippenplätze für unter dreijährige Kinder. „Damit können die Gemeinden Eggebek und Langstedt allen Eltern in den beiden gemeindlichen Kindergärten sowohl im Krippen- als auch im Regelbereich für Betreuungszeiten bis 17 Uhr einen Kindergartenplatz anbieten“, freute sich Bürgermeister Toft.

Über die Umgestaltung des Außenbereichs der Kita Eggebek in der Berliner Straße berichtete Stefan Reichenberg, Vorsitzender des Jugend- und Sozialausschusses. Der Spielbereich wird im Sommer vergrößert und es werden drei zusätzliche Spielgeräte aufgestellt, die durch Spendengelder finanziert werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung befasste sich die Gemeindevertretung mit dem Antrag der Freiwilligen Feuerwehr zur Reparatur der Tragkraftspritze. Sand und kleine Steine haben durch das Ansaugen von Wasser offener Gewässer die Schaufelräder und Dichtungen in der Pumpe abgenutzt und beschädigt. Der Antriebsmotor selbst ist, trotz seines Alters von über 20 Jahren, noch in einem guten Zustand und hat auch erst 85 Betriebsstunden in dieser Zeit gelaufen. Da die Reparaturkosten auf rund 2500 Euro geschätzt werden, wurde von einer Neuanschaffung abgesehen und die Mittel für die Reparatur bereit gestellt.

Einen Überblick über die Vorbereitungen für die Eggebeker Tage der Begegnung vom 14. bis 18. Juni gab Andreas Bohlen: Erstmals wird ein spezieller Eggebeker Triathlon (Schießen, Darten und Kegeln) am Freitag und Sonnabend angeboten. Der Festball in der Sporthalle findet traditionell am Sonnabend statt und am Donnerstag wird das Plattdeutsche Bühnenstück „Frank Willich (geb. Schröder) – Huusmann“ von und mit Jörg Hansen aufgeführt. Eröffnet werden die Tage der Begegnung am Mittwoch, 14. Juni, mit dem Seniorencafé. Hierzu merkte Sibylla Nitsch an, dass bei dieser Veranstaltung Hannchen Petersen-Nissen aus der Seniorenwohnanlage Beekblick das von ihr geschriebene Eggebek Lied „Moin, Moin Eggebek – ein bemerkenswerter Fleck“ erstmalig der Öffentlichkeit vorstellen wird. Der Sport-, Kultur- und Tourismusausschuss hat diesen Refrain als Slogan für den neuen Tourismusflyer prämiert.

Prämiert wurde auch der Slogan „Eggebek, das Storchennest zwischen den Meeren“, den Rüdiger Kaluza für den Ideenwettbewerb, der vom Ausschuss ausgelobt worden war, eingesandt hatte. Der neue Flyer wird noch mit dem Touristikverein Grünes Binnenland sowie Yannek Drees von der Aktivregion Eider-Treene-Sorge abgestimmt und soll möglichst im Sommer zur Verteilung vorliegen. Dann ist auch an den Druck entsprechender Postkarten gedacht.

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