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Rotes Kreuz Flensburg : DRK feiert 60 Jahre Haus Martinsberg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Um den älteren Geflüchteten eine Unterkunft zu bieten, baute das DRK 1957 ein Alten- und Rentnerwohnheim.

Die 1950er Jahre, Nachkriegszeit in Schleswig-Holstein: Der Kreisverband Flensburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) versorgt in Baracken am Bahnhof Flüchtlinge und Verwundete. Um den älteren Geflüchteten eine Unterkunft zu bieten, baut das DRK 1957 ein Alten- und Rentnerwohnheim. Das Haus Martinsberg, das im Rahmen eines Sommerfestes sein 60. Jubiläum feierte.

Nach der Entstehung bot es Platz für 29 Ehepaare, die in kleinen Wohnungen im Wohnheim untergebracht waren.

Inzwischen ist das Haus ordentlich gewachsen und an die heutige Zeit angepasst worden. „Dass Ehepaare gemeinsam im Altenheim leben, kommt so gut wie nicht mehr vor“, erklärt Christina von Wedelstaedt, Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Flensburg. Darum bietet das Haus Martinsberg heute Platz für 64 Personen, die in modernen Einzelzimmern leben.

Bei einem Gang durch die Flure mag der ein oder andere Besucher doch überrascht sein. Mit viel Liebe zum Detail haben das Personal und die Bewohner ihr Zuhause zu einem charmanten Ort gestaltet, der weit davon entfernt ist, als sterile Pflegeeinrichtung abgestempelt zu werden. Herzen, die von der Decke hängen, gemütliche Sitzecken mit Sofas, Farbe und gefüllte Bücherregale verleihen dem Haus Martinsberg einen ganz eigenen Charakter.

Mit viel Kaffee, Kuchen, Spiel und Spaß feierte das Haus im Rahmen des Sommerfestes das 60. Jubiläum. Die ältesten Bewohner und langjährigsten Mitarbeiter des Hauses wurden mit Blumen geehrt.

Zu Tränen gerührt, bedankte sich Helmut Behrens, Einrichtungsleiter des Hauses, bei den Bewohnern und dem Personal für das großartige Engagement, das dieses Haus zu einem Zuhause macht.

 

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erstellt am 11.Jul.2017 | 22:03 Uhr

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