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Holmpassage in Flensburg : Dreiste Diebe: Aggressive Räuber flüchten nach Pfefferspray-Attacke und kehren später zurück

vom

Drei Ladendiebe werden erwischt und attackieren zwei Detektive mit Pfefferspray. Sie flüchten. Zwei Stunden später sind zwei der Diebe wieder da - und einer schlägt auf einen Detektiv ein.

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2015 | 12:28 Uhr

Flensburg | Am Montagnachmittag kam es zu zwei versuchten räuberischen Diebstählen auf ein Geschäft in der Holmpassage. Zwei Detektive wurden dabei leicht verletzt.

Gegen 15.55 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv drei junge Männer, die mit zwei Hartschalenkoffern das Geschäft verlassen wollten, ohne zu bezahlen. Der Detektiv stellte die drei zur Rede, was zunächst in einen lauten Streit mündete. Anschließend liefen zwei der jungen Männer in Richtung Innenstadt davon.

Einen Tatverdächtigen konnte der Detektiv festhalten, dieser setzte sich jedoch mit Pfefferspray gegen ihn und einen inzwischen dazugekommenen weiteren Detektiv zur Wehr, sodass auch ihm die Flucht gelang. Die vermeintlich gestohlene Ware wurde zurückgelassen.

Einige Passanten wurden auf das Geschehen aufmerksam. Es gelang der herbeigerufenen Polizei mit Hilfe der guten Beschreibung einen der drei Männer ausfindig zu machen. Er wurde vorläufig festgenommen und für weitere Maßnahmen aufs Revier gebracht. Die beiden Detektive wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.

Gut zwei Stunden später bemerkte der gleiche Ladendetektiv erneut zwei der drei jungen Männer im Geschäft. Sie versuchten, Kleidung zu entwenden. Nachdem der Detektiv beide ansprach, versuchten diese erneut zu flüchten. Einen konnte er festgehalten.

Dieser schlug massiv auf den Detektiv ein, der ihn daraufhin losließ. Die flüchtigen Langfinger ließen die Gegenstände zurück, ein alarmierter Rettungswagen brachte den leicht verletzten Detektiv ins Krankenhaus.

Zu allem Übel mussten dann die eingesetzten Polizeibeamten beim Verlassen der Passage feststellen, dass bei zwei Reifen des Streifenwagens die Luft fehlte.

Zeugenangaben zufolge ist davon auszugehen, dass dafür auch die geflüchteten Ladendiebe verantwortlich sind. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

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