Freilaufflächen : Dreimal Freiheit für Hunde

Hier müssen Hunde nach wie vor an die Leine: Im Naturschutzgebiet Twedter Feld gibt es derzeit keine Hundefreilauffläche. Foto: Pohl
Hier müssen Hunde nach wie vor an die Leine: Im Naturschutzgebiet Twedter Feld gibt es derzeit keine Hundefreilauffläche. Foto: Pohl

Planungsausschuss beschließt drei neue Flächen in der Stadt.

shz.de von
07. März 2013, 07:41 Uhr

Flensburg | Es waren einmal neun, aus denen wurden fünf, von denen eine wegfiel und eine weitere gestrichen wurde. Am Ende schlägt die Stadtplanung drei kleine Stücke Stadtgebiet vor, die als Hundefreilaufflächen ausgewiesen werden sollen: eine an der Westerallee/B 200, eine im Schwarzenbachtal an der Eckenerstraße und eine weitere im Osten zwischen Kauslundlücke und Kauslund-Osterfeld.

Wichtigste Erkenntnis aus der Sitzung des Planungsausschusses: Der herbstliche und winterliche Hunde-Freilauf am Strand von Solitüde bleibt erhalten - zumindest im Bereich rechts von der Badebrücke. Allerdings wird der Zeitraum auf den gesetzlich vorgeschriebenen reduziert: Vom 1. Oktober bis 31. März dürfen die Hunde an den Strand, vom 1. April bis 30. September nicht.

Unklar ist, was mit dem Bereich links der Badebrücke geschehen soll. Nach dem Landesnaturschutzgesetz dürfen Hunde dort ebenfalls zwischen 1. Oktober und 31. März laufen. Die Stadt erwägt jedoch, den Kinderspielplatz bis an die Wasserkante auszudehnen, erläuterte Christian Hagge. Dann könne man dort ein Hundeverbot aussprechen. Der kleine Hundestrand ganz im Westen bleibt ganzjährig erhalten.

WiF-Ratsherr Hubert Ambrosius sprach sich dafür aus, auch über eine Hundefreilauf-Fläche im Naturschutzgebiet Twedter Feld nachzudenken, weil es dort großen Bedarf gebe. Das sei mit der SPD aber nicht zu machen, widersprach Axel Kordt. Zihni Gülgen (Die Linke) hielt die ganze Diskussion für übertrieben und kritisierte, dass man sich mehr Gedanken über Flächen für Hunde als für Kinder und Jugendliche mache.

Die Kosten für die verbliebenen drei Flächen sind übersichtlich: Sie betragen 3750 Euro für die Herstellung, zum Beispiel durch den Bau eines Zaunes in Kauslund, und 1675 Euro jährlich für die Pflege. Für das Technische Betriebszentrum wagte Dietmar Drews die Prog nose, dass man diese Summen stemmen werde.

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