Schüleraustausch : Dreiländertreffen an der Auguste-Viktoria-Schule

Die 46 Austauschschüler aus Frankreich und Spanien hatten bislang eine überwiegend sonnige Woche in Flensburg. Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar (vorn, 2. von rechts) freute sich über den Besuch. (Ganz oben auf dem Foto die Sprachenlehrer der AVS)
Die 46 Austauschschüler aus Frankreich und Spanien hatten bislang eine überwiegend sonnige Woche in Flensburg. Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar (vorn, 2. von rechts) freute sich über den Besuch. (Ganz oben auf dem Foto die Sprachenlehrer der AVS)

Das Gymnasium beherbergt erstmals zugleich spanische und französische Austauschschüler.

shz.de von
04. Mai 2015, 14:30 Uhr

Flensburg | „Ich danke euch, dass ihr alle hier seid.“ So hat Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar jetzt 46 Austauschschüler in Flensburg willkommengeheißen.

Zum ersten Mal findet dieses Jahr zeitgleich mit dem französischen auch ein spanischer Austausch an der Auguste-Viktoria-Schule statt. Da das Flensburger Gymnasium als eine von wenigen Schulen in der gesamten Region Spanisch bereits als zweite Fremdsprache anbietet, sah Lehrerin Wencke Hansen eine gute Möglichkeit, um auch einen Schüleraustausch mit dem spanischen Gymnasium IES Alquibla zu organisieren. So haben 22 Jugendliche aus dem spanischen Murcia nun erstmalig eine Woche in einer deutschen Austauschfamilie verbracht und Flensburg kennengelernt.

Der Austausch mit der französischen Partnerschule in Montauban findet im Gegensatz dazu bereits zum sechsten Mal statt. Dieses Jahr haben 24 Schülerinnen und Schüler aus dem Département Tarn-et-Garonne in Südwestfrankreich die Möglichkeit bekommen, eine Woche in Flensburg zu verbringen.

„Es belebt die Schule ungemein, wenn so viele Schüler verschiedener Länder aufeinandertreffen“, sagt die stellvertretende Schulleiterin der AVS, Martina Buchardi, zum diesjährigen Austausch.

Die Begrüßungsworte der Stadtpräsidentin im Rathaus wurden von den Sprachenlehrern der Schulen in die jeweiligen Sprachen übersetzt, um die Informationen auch für die Gastschüler zugänglich zu machen.

„Es ist mir persönlich eine Herzensangelegenheit, dass wir in Europa alle friedlich zusammenleben und alle Länder sich gegenseitig respektieren“, erklärt Swetlana Krätzschmar, „und ihr alle seid die Zukunft Europas.“ Es sei ihr wichtig, jegliche Bindungen zu den Ländern zu stärken, damit in nächster Zukunft noch viele solcher Austauschprojekte zustande kommen.

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