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Disziplinarverfahren? Dienstwagen-Affäre weitet sich aus

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erstellt am 08.Aug.2013 | 11:01 Uhr

Flensburg | Nachdem die Gesellschafterversammlung der Flensburg Fjord Tourismus GmbH (FFT) am 30. Juli beschlossen hatte, Geschäftsführer Finn Jensen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden, hat Oberbürgermeister Simon Faber nach Tageblatt-Informationen intern angekündigt, mit der Vorprüfung eines Disziplinarverfahrens gegen möglicherweise mitverantwortliche städtische Mitarbeiter zu beginnen. Es geht um den Vorwurf, Jensen habe seinen Audi A6 Kombi über eine Strohfrau zu einem deutlich überhöhten Preis an die von ihm geleitete FFT verkauft. Das bestätigte Stadtsprecher Thomas Kuchel: "Die Arbeit der Verwaltung war in diesem Punkt nicht zufrieden stellend." Welche Abteilungen unter die Lupe genommen werden, wollte Kuchel nicht mitteilen. Die betroffenen Mitarbeiter würden befragt, die Überprüfung sei aber noch nicht abgeschlossen. In der nächsten Hauptausschusssitzung soll darüber berichtet werden. Vom Rechnungsprüfungsamt festgestellte Unregelmäßigkeiten bei abgerechneten Reisekosten von Finn Jensen soll es nur im Zusammenhang mit dem Dienstwagen gegeben haben.

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