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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 04:50 Uhr

Bauprojekt : Die Zahnlücke am Holm

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Abbruch in der Innenstadt: Die Häuser Nr. 44 und 46 werden durch ein modernes Geschäftshaus ersetzt. Einst standen hier zwei Traditionshäuser, an die sich viele Flensburger erinnern.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2015 | 08:30 Uhr

Flensburg | Passanten bleiben staunend stehen – und die Holm-Nixe wundert sich. Vis à vis klafft eine Lücke von gut sieben Metern mitten in der Innenstadt. Einst standen hier zwei Traditionshäuser, an die sich viele Flensburger erinnern werden: Stempel Kahle und Fröbelhaus. Für Letzteres ging die Ära am Holm 2004 zu Ende – nach 158 Jahren.

Der Abbruch der beiden Häuser Holm 44 und 46 brachte einige Herausforderungen mit sich, wie Hendrik Carstensen, Junior-Chef des gleichnamigen Unternehmens aus Leck zu berichten weiß. Innerhalb einer so kleinen Baulücke zu arbeiten, ist schon ungewöhnlich“, sagte er. Aufgrund der besonderen Erfordernisse kam ein spezieller Kettenbagger zum Einsatz, der in der Lage ist, sich selbst auf engstem Raum zu drehen. Vor vier Wochen begannen die Handwerker, die Dächer und Fassaden per Hand zu demontieren. „Das war notwendig wegen der sensiblen Statik und um Fußgänger nicht zu gefährden“, sagt Carstensen. Spätestens Ende April sollen die Arbeiten beendet sein. Dann wird unmittelbar mit den Erdarbeiten für den Neubau begonnen.

Die beiden Gebäude werden durch ein viergeschossiges Geschäftshaus ersetzt, das von den Architekten Holt und Nicolaisen geplant worden ist. Ein heller Verblendstein und großzügige Glasflächen werden dann für ein zeitgemäßes Erscheinungsbild sorgen. Ende des Jahres soll der Neubau mit Läden und Büros fertig sein. Die künftigen Mieter stehen bislang noch nicht fest.

 

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