Ringsberg : Die „widerspenstige“ Gemeinde wird 150 Jahre alt

Die Gewinner der Verlosung freuten sich über ihre Preise.
Die Gewinner der Verlosung freuten sich über ihre Preise.

Ringsberg feierte sein Jubiläum mit einem Festball und einem Empfang.

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21. Juni 2017, 15:43 Uhr

Ringsberg | Unter der jungen preußischen Verwaltung 1867 gegründet, hätte nicht viel gefehlt und die Gemeinde Ringsberg wäre kaum mehr als 100 Jahre alt geworden. Bei der Kommunalreform von 1970 sollte sie dem großen Nachbarn Munkbrarup zugeschlagen werden. Aber die kleine Kommune in Nordangeln blieb selbstständig. Der damalige Amtsvorsteher Dietrich Caesar sprach seinerzeit in einem Vergleich von seinem berühmten römischen Namensvetter und dessen vergeblichem Kampf gegen ein gallisches Dorf. So kam es, dass der heutige „Häuptling“ Volker Hatesaul und die gesamte Einwohnerschaft das 150-Jahr-Jubiläum feiern konnten.

Es begann mit einem Empfang für das Ehrenamt und einem Kinderfest. Im Mittelpunkt aber stand ein Festball in der ausgeräumten Maschinenhalle auf dem Hof von Bernt Hansen. Gleichwohl war am Vormittag der plattdeutsche Gottesdienst auf dem Dorfplatz gut besucht.

Beim Festball dankte Bürgermeister Hatesaul unter anderem dem Organisationsausschuss unter Leitung von Kristiane Kiewel und Andreas Lassen für alle Vorbereitungen. Dann überreichte er die Gewinne aus einer an die Eintrittskarten gebundenen Verlosung. Den Hauptpreis, ein Flug mit einem Wasserflugzeug über die Förde und Ringsberg, gewannen Ingrid Jensen und Hans Niewa. Der zweite Preis, eine zweistündige Bootstour ab Langballigau, ging an Sabine Hinrichsen und Birte Nissen. Britta Jürgensen und Ole Wolfram konnten sich über eine Begleitfahrt mit der „Feodora“ bei der Rumregatta freuen.

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