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Auszeichnung in Flensburg : Die Welt ein wenig besser machen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Queisser Pharma vergibt zum zehnten Mal den Juniorenpreis an drei Jugendliche aus Schleswig-Holstein

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2017 | 07:36 Uhr

Der Queisser Juniorenpreis geht auch in diesem Jahr an drei Jugendliche, die sich neben guten schulischen Leistungen vor allem durch ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl auszeichnen. „Gewürdigt wird besonders die Vielfalt und Intensität des Engagements“, betonte Geschäftsführer Gert Bendixen anlässlich der festlichen Ehrung in den Räumen der Industrie- und Handelskammer.

Preisträger sind die 16-jährige Lina Heinecke aus Großenwiehe, Ann-Kathrein Gräning (17) aus Stadum sowie der ebenfalls 17-jährige Jan Siewert aus Heide. Alle drei erhalten jeweils 1500 Euro Preisgeld. „Seit zehn Jahren verdeutlicht der Juniorenpreis, dass es viele hochmotivierte Jugendliche gibt, die sich in vorbildlicher Art und Weise ehrenamtlich einsetzen und damit unser Gemeinwohl bereichern. Uns ist es wichtig, dieses tolle Engagement zu fördern“, so Bendixen, der auch Mitglied der fünfköpfigen Jury ist.

Lina Heinecke besucht die 10. Klasse der Gemeinschaftsschule Handewitt. Sie ist seit 2010 Mitglied der Jugendfeuerwehr Großenwiehe und Kreisjugendsprecherin. „Jeder, der auf dem Land wohnt, gehört in die Wehr“, ist sie überzeugt. Sie liebt den Austausch mit den Menschen in diesem Bereich. „Das ist wie eine große Familie.“ Mit 16 Jahren hat sie noch keine Einsätze hinter sich, „aber ich fühle mich dafür gut gewappnet“, sagt sie. Daneben ist sie Handballerin beim TSV Lindewitt und als Trainerin für Nachwuchsmannschaften im Einsatz. Ebenso engagiert sie sich als Übungsleiterin für drei Kinderturngruppen.

Ann-Kathrein Gräning besucht im 11. Schuljahr das Physikprofil der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll. Sie will Schule und damit auch die Welt ein wenig besser machen. Seit 2010 nimmt sie regelmäßig an der Mathe-Olympiade teil. Sie engagiert sich auch in der Kirchengemeinde. „Dort kann man sein, wie man ist und andere ermutigen, Selbstbewusstsein zu entwickeln“, sagt sie. Beim Evangelischen Kinder- und Jugendbüro Nordfriesland ist sie als Jugendleiterin ausgebildet worden. Zusätzlich ist sie Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Niebüll. Ihre besondere Leidenschaft gilt dem Segelfliegen. Sie unterstützt den Flugtag für behinderte Menschen und den Flugtag für Konfirmanden. „Mir geht es darum“, sagt sie, „Spuren zu hinterlassen.“

Jan Siewert besucht die 11. Klasse am Gymnasium Heide-Ost. In der Schule engagiert er sich in der schuleigenen Band, als Nachhilfelehrer in der AG „Große unterstützen Kleine“ und als Mitglied der Technik-Crew. Darüber hinaus unterstützt er als Teamer die ev.-luth. Kirchengemeinde Heide. Den größten Teil seines Engagements bringt er in die Pfadfinderarbeit ein. Getreu dem Motto, dass man „die Welt besser hinterlassen soll, als man sie vorgefunden hat“. Seine Ambitionen gehen auch in Richtung Politik. „Ich kann mir vorstellen“, so Jan, „irgendwann im Land- oder Bundestag zu sitzen. Das ist die große Chance, das Land mitzugestalten!“

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