Der nasse "Sommer" 2011 : Die Tops und Flops in Flensburg

Einsamer Gewinner? Ganzjahresschwimmer Helmut Jensen (68) ist einer der wenigen, die sich grundsätzlich nicht vom Sprung ins kalte Nass abhalten lassen. Foto: Marcus Dewanger
Einsamer Gewinner? Ganzjahresschwimmer Helmut Jensen (68) ist einer der wenigen, die sich grundsätzlich nicht vom Sprung ins kalte Nass abhalten lassen. Foto: Marcus Dewanger

Zu kalt, zu nass, zu windig. Der Sommer ist richtig gut gelaufen – bis auf das Wetter. Wer hat profitiert, wer verloren? Wir haben uns umgehört.

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19. September 2011, 11:01 Uhr

So könnte man zusammenfassen, was sich in diesem Jahr zwischen Juni und August in Flensburg zugetragen hat. Vor allem der Regen machte vielen einen Strich durch die Rechnung. Der nasseste Monat war laut der Abteilung GeoInfo beim Glücksburger Flottenkommando der August mit einer Niederschlagssumme von 230,1 mm an 25 Regentagen. Das entspricht der dreifachen Menge im Vergleich zum Mittelwert (von 1961 bis 1990). Insgesamt gab es in den Sommermonaten 60 Regentage mit 410,3 mm Niederschlag – doppelt so viel wie normal. Flensburgs Sommer war im Schnitt etwa 16 Grad "warm". Obwohl – oder besser weil – es in diesem Jahr besonders viel geregnet hat, gab es Gewinner, die damit gar nicht gerechnet hatten. Die traditionellen Profiteure eines sonnigen Sommers dagegen guckten in die Röhre. Wer hatte mehr, wer hatte weniger zu lachen? Wir haben uns umgehört.

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