Die Spiegelgrotte - ein begehbares Kunstwerk

Begeisterte Besucher in der vorbildlich und sensibel sanierten Spiegelgrotte. Foto: Dewanger
Begeisterte Besucher in der vorbildlich und sensibel sanierten Spiegelgrotte. Foto: Dewanger

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14. September 2009, 06:13 Uhr

Flensburg | Sie ist ein kulturhistorisches Rätsel, das ein breit gefächertes Engagement in Gang setzte. Am Sonnabend wurde die Spiegelgrotte im Beisein von zahlreichen Besuchern eingeweiht. Einem musikalischen Entree durch die Stadtbläser folgten Grußworte von Hartmut Strauß, 1. Vorsitzender des Förderkeises Christiansenpark, Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner, Caroline Schwarz, Beauftragte für Minderheiten und Kultur der Landesregierung, Generalkonsul des Königreiches Dänemark, Henrik Becker-Christensen, Dr. Astrid Hansen, Dezernentin vom Landesamt für Denkmalpflege in Kiel und Eiko Wenzel, Denkmalschutzbehörde Stadt Flensburg. Es gab viel Lob und Anerkennung für Planung, Finanzierung und Umsetzung der Sanierung.

"Zukunft braucht Herkunft. Sich zum kulturellen Erbe und dessen Vielfalt zu bekennen, wird durch die Investitionen in den Denkmalschutz deutlich", so Tscheuschner. Ein besonderer Dank gebühre neben dem Förderkreis auch Dr. Astrid Hansen. Sie wies in ihrer Laudatio auf die kulturhistorisch einmalige Bedeutung hin. Mit der Sanierung der Grotte sei ein begehbares Kunstwerk entstanden, das ebenso Ort der Besinnung wie eine wiedergewonnene Attraktion für Flensburg sei, betonte Hartmut Strauß. Caroline Schwarz merkte an, dass Flensburg und die Grotte Kristallisationspunkt deutsch-dänischer Geschichte sind.

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