Flensburg : Die "schönsten" Rumpel-Pisten der Stadt

Übler Zustand: 'Seenlandschaft' am   Tastruper Weg.
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Übler Zustand: "Seenlandschaft" am Tastruper Weg.

Flensburgs Straßen stecken im Sanierungsstau. Das ist auch der Flensburger CDU nicht verborgen geblieben. Einige Mitglieder starteten eine Rundtour über Rumpel-Pisten.

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22. August 2008, 11:00 Uhr

Flensburg | Der erste Platz in der Hitliste ist fest vergeben - mit allerdings zweifelhaftem Ruhm: "Flensburgs schlimmste Straße" ist die Glücksburger Straße. Darin sind sich die CDU-Tester einig.

Ein Fiasko in der Tat. Der Asphalt abgefahren, tiefe Dellen, Flickschusterei. "Das ist bald nicht mehr erträglich", schimpft Christel Münchow und verweist auf einen weiteren, bedauernswerten Abschnitt der Straße: Zwischen der Kreuzung Richard-Wagner-Straße und der Osttangentenbrücke hat der Schwerlastverkehr den Belag tief aufgerissen.
Taruper Hauptstraße: Ein holpriges Vergnügen

Weiter gehts über die Taruper Hauptstraße. Ein holpriges Vergnügen. Und Frank Markus Döring, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, stellt fest: "Es wird uns irgendwann Kopfzerbrechen bereiten, wenn hier nicht bald etwas geschieht."

Das wäre auch im Tastruper Weg dringend vonnöten. "Achtung Straßenschäden", wird man vorgewarnt. Was kommt, ist eine Buckelpiste - durchgehend tiefe Löcher im Asphalt, in denen sich kleine Seen bilden. 20 Stundenkilometer sind erlaubt; mehr als Kriechtempo wäre auch nicht gut für Lenkachse und Stoßdämpfer.
Ins Visier geraten sind auch Werftstraße und Hafendamm

Licht und Schatten im Sünderuper Weg. Während der hintere Teil eine vorbildliche Asphaltierung aufweist, ist der andere von Lastkraftwagen in Mitleidenschaft gezogen worden. Sorgenkind auch die Bauer Landstraße. Während im südlichen Bereich die Fernwärme erneuert wurde und die Oberfläche einem akzeptablen Zustand entgegensieht, ist die südliche Trasse nicht nur für Anwohner ein Problem. Ins Visier geraten sind auch Werftstraße und Hafendamm. Die Spurrillen bilden nach Ansicht von Döring "fast schon ein Sicherheitsrisiko".

Kreisvorsitzende Susanne Herold spricht sich dafür aus, die Straßensanierung grundlegend anzugehen und in ein ausgewogenes Verhältnis zur Realisierung sozialer Projekte und Betreuung zu setzen. Döring pflichtet bei: "Wenn man in ein Loch nur schnell einen Eimer Asphalt hineinwirft, hat das mit Sanierung herzlich wenig zu tun."
Wie siehts bei Ihnen aus?
Machen Sie sich auf die Suche nach den schlimmsten Schlagloch-Pisten in Schleswig-Holstein! Wo leiden Stoßdämpfer und Fahrrad-Felgen am meisten? Welche Beläge sind schon seit Jahren nicht mehr repariert worden? Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail mit der genauen Beschreibung des Ortes (Straße, markanter Punkt oder Hausnummer) und des Straßenschadens, gern auch mit Bild: onlineredaktion@shz.de, Betreffzeile: Rumpel-Pisten, oder 0461/8081182.

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