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Mit dem Bach-Chor : „Die Neue“ in St. Marien

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pastorin Sylvia Fuchs wird am Sonntag um 14 Uhr in einem festlichen Gottesdienst begrüßt.

„Das Christentum fängt nicht bei den großen Taten an, sondern im direkten Umgang mit meinen Nächsten, also den Menschen, denen ich im Alltag begegne und mit denen ich den Alltag gestalte“ – Leitsatz von Sylvia Fuchs, der neuen Pastorin von St. Marien. Am kommenden Sonntag wird sie um 14 Uhr in einem festlichen Gottesdienst mit dem Bach-Chor unter Leitung von Prof. Matthias Janz und Michael Mages an der Orgel in St. Marien begrüßt.

Gemäß ihrem Leitsatz möchte sie künftig nah bei den Menschen sein, Gespräche anbieten, ihnen zuhören und sich für einen achtsamen und respektvollen Umgang im Alltag einsetzen. In der Flensburger Fußgängerzone ginge es oft laut und rücksichtslos zu, so die 48-Jährige. Nach ihrem Wunsch soll die Kirche in einer Zeit, in der Menschen oft hetzen müssen und atemlos sind, dazu einladen, still zu werden und ihre Kraftquellen zu suchen und zu finden: „Kirche bedeutet nicht nur Skandale, sondern Kirche ist ein Ort, der einfach gut tun und als Quelle für das Leben dienen kann.“

Für St. Marien kann sie sich vorstellen, zu mittäglichen Stille-Zeiten, zu theologischen Spaziergängen oder zum Talk-Kaffee mit Menschen einzuladen, die vor Ort leben – vom Uni-Professor bis hin zum niedergelassenen Arzt aus der Nachbarschaft. „Die Menschen sollen erleben, dass die Kirche nicht nur als Gebäude da ist, sondern auch ein Ort für Begegnung und Gespräch, für Veranstaltungen und Kultur“, so Sylvia Fuchs, die in Sörup aufgewachsen ist und nach dem Abitur in Baden-Württemberg und dem Studium in Marburg in St. Michael zu Flensburg Vikarin war. Und noch etwas hat sie konkret vor, was sie gemeinsam mit anderen umsetzen möchte: Sie will den Marienkirchhof als Platz beleben, für Veranstaltungen nutzen, ihn verschönern und einladend gestalten.

Dass Sylvia Fuchs nun in St. Marien an einem zentral gelegenen Ort an der Fußgängerzone und in Hafennähe zuhause ist, hat für sie besondere Bedeutung - feierte sie doch vorher als Pastorin im dänischen Gravenstein 18 Jahre lang Gottesdienste und kirchliche Feste in zehn unterschiedlichen Kirchen landauf und landab in der gesamten Kommune und war viel mit dem Auto auf Achse.

„Ich genieße es“, so die Pastorin, gemeinsam mit meinem Mann direkt an der Kirche zu wohnen und freue mich, hier vielen Menschen zu begegnen und für andere da sein zu können.“

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erstellt am 26.Okt.2013 | 19:22 Uhr

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