Mittelangeln : Die Küche wird am liebsten genutzt

In der Lehrküche: Reinhard Bahr (v. li.), Ronald Legant, Claus-Peter Richelsen, Matz Matzen, Maik Schulte und Günther Grzybeck.
In der Lehrküche: Reinhard Bahr (v. li.), Ronald Legant, Claus-Peter Richelsen, Matz Matzen, Maik Schulte und Günther Grzybeck.

Verbindungsbau zwischen dem Bernstorff-Gymnasium und der Struensee-Gemeinschaftsschule in Mittelangeln ist fertig

shz.de von
02. Juni 2018, 16:11 Uhr

Mehrere Monate hat sich der Bau hinausgezögert, doch nun ist der Verbindungsbau zwischen dem Bernstorff-Gymnasium und der Struensee-Gemeinschaftsschule fertig und kann genutzt werden. Schulverbandsvorsteher Matz Matzen und Bau-Betreuer Claus-Peter Richelsen sind zufrieden. Probleme im Erdreich, wo sich unvermutete Kabel und Leitungen befinden, hatten zur Verzögerung geführt.

„Wir freuen uns über einen repräsentativen Haupteingang, der beide Schulen verbindet“, erklärten der stellvertretende Schulleiter des Bernstorff-Gymnasium, Reinhard Bahr, und Struensee-Schulleiter Maik Schulte. Dieser Verbindungsbau erfüllt eine Reihe wichtiger Eigenschaften. Im Mittelpunkt steht die Inklusion. Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Schüler und Lehrer können jetzt alle Klassen und Fachräume im Erdgeschoss sowie im Obergeschoss mit einem Lift erreichen.

Ronald Legant, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Mittelangeln, erinnerte an die ersten Planungsideen vor über zwei Jahren. Die Erreichbarkeit aller Klassen und Fachräume für alle Schüler sei Grundlage der Planung gewesen. Dann habe man sich den alten Verbindungsbau angeschaut und daraus ein Gesamtkonzept entworfen. Dieses beinhaltet neben der Erschließung der Altbauten durch einen Fahrstuhl die Schaffung von zusätzlichen Räumen in einer Größe von 200 Quadratmetern, neue WC-Anlagen mit Ergänzung eines Behinderten-WCs und der Einbau einer modernen Lehrküche. Diese Küche hat sich sehr schnell zum Lieblingsausbildungsort vieler Schüler entwickelt. Das Lehrfach „Verbraucherbildung“ hat durch die Lehrküche einen neuen Stellenwert erhalten. Neben der Verbraucherbildung steht die Herstellung von Speisen und Kuchen im Mittelpunkt. Dafür gibt es 16 Kochplätze sowie einen Kochplatz für einen Rollstuhlfahrer. Da die alte Schulküche durch eine neue ersetzt wurde, konnte ein neuer Textilraum geschaffen werden. Die Schulküche wird auch im Rahmen von VHS-Kursen genutzt.

Für Claus-Peter Richselsen ist die Fertigstellung des Verbindungsbaus ein besonderes Ereignis. Er hat im Auftrag des Schulverbandes die Bauarbeiten begleitet und die Interessen des Auftragsgebers in den Baubesprechungen vertreten. „Über 150 Stunden hat Richelsen in den vergangenen zwei Jahren in Baubesprechungen und Informationsveranstaltungen verbracht“, lobte Verbandsvorsteher Matzen und hob die Notwendigkeit hervor, als Auftraggeber über das gesamte Baugeschehen informiert zu sein. Für die Firmen sei es wichtig, dass Änderungen schnell vom Auftraggeber abgesegnet werden können. Als Landwirt ist Richelsen kein Bau-Fachmann, aber mit Kopf- und Baugefühl, so Matzen, habe er die Baumaßnahme für den Schulverband hervorragend begleitet. Für den Schulverband ist zudem wichtig, dass mit dem Abschluss dieser Baumaßnahme nun auch alle alten Sanitäranlagen im Schulzentrum saniert sind.


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