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Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 13:28 Uhr

Die große Schau der schönen Yachten

vom

Wochenend-Festival: Sterling-Cup, Robbe & Berking Classics und Wettfahrten zur Weltmeisterschaft als krönendes Finale

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Gleich im August kommts schlank. Dann wird die Flensburger Förde zur Bühne der zeitlos Schönen. Die Woche der Klassiker vereint drei Veranstaltungen für Fans klassischer Segelyachten: Sterling-Cup als internationale Rennveranstaltung für die schnellen großen Meterklasseyachten ab heute, mittendrin die Robbe & Berking Classics als Wochenend-Festival für alle klassischen Yachten morgen und als krönenden Abschluss die Wettfahrten zur Weltmeisterschaft der 6mR-Yachten vom 5. bis 8. August.

Für Oliver Berking, der die drei Veranstaltungen gemeinsam mit dem Flensburger Segel Club, dem Wassersportclub Flensburg und dem Freundeskreis Klassische Yachten organisiert, bringt die Termindichte einigen Ferienstress, für die Fans der ranken Holzyachten verspricht sie einen maritimen Augenschmaus. Gleich das erste Wochenende vereint alles, was der traditionelle Yachtbau vorzuweisen hat: elegante Tourenschiffe treffen die Formel 1 des Segelns, die Boote der Meterklasse-Yachten.

Meterklasse umschreibt eine auf das Jahr 1906 zurückgehende Formel, in der die führenden Segelnationen die Parameter für den Bau der Regattayachten international reglementierten. Die schönsten ihrer Vertreterinnen sind in Flensburg zu besichtigen. Allen voran die majestätischen 12mR-Yachten vom Schlage der 21 Metern langen "Sphinx" (ex-"Ostwind" der Bundesmarine), gefolgt von den "Sechsern" und der internationalen "Gentlemans class", den 5.5ern. Berking erwartet für alle drei Veranstaltungen mindestens 70 Boote aus acht Nationen, die teils in Glücksburg-Quellental im Yachthafen des FSC, teils an der Brückenanlage des Vereins Klassische Yachten Flensburg im Historischen Hafen festmachen werden.

Naturgemäß sind die "Zwölfer" mit ihren beeindruckenden Dimensionen (bis zu 220 Quadratmeter Segelfläche) meistens die Hingucker. Und in der Tat lohnt das genaue Hinsehen, denn in diesem Jahr meldet sich ein Stammgast vergangener Jahre erstmals wieder zurück in Flensburg. Es ist die "Anita" der Segelvereinigung Rheingau, die nach ihrer Sanierung in Dänemark erstmals wieder in Flensburg ist.

Die "Anita" liegt an der Werftbrücke von Robbe & Berking im Industriehafen. Insgesamt acht Zwölfer haben gemeldet- darunter auch zwei Vertreterinnen der so genannten First Rule Zwölfer, die noch nach der Original-Formel gebaut wurden und mit einem Gaffelrigg getakelt sind.

"Heti" wurde 1912 in Hamburg gebaut und segelt für die Stiftung Hamburg Maritim, die 103 Jahre alte "Cintra" gehört seit vergangenem November dem Norddeutschen Kaufmann Wilfried Beeck, liegt normalerweise in Kiel und absolviert im August ihren ersten offiziellen Termin in Flensburg. Ihnen zur Seite segeln die "Sphinx", "Anitra", "Evaine", "Thea", "Anita" und "Trivia".

Am Sonnabend starten die Yachten der Robbe & Berking Classics zu ihrer Regatta. Berking geht davon aus, dass sich hier auch viele 6er unter die Flotte mischen, um ihre Boote für die Weltmeisterschaft zu tunen.

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