Flensburger Bürgerfonds : Die Bürgerwette hat ihre ersten Gewinner

Mathematik- und Glücksfee: Lucia Seip von der Phänomenta dachte sich nicht nur die Rechen- und Schülerknobelaufgaben aus. Gestern zog sie auch noch die Gewinner, flankiert von Tageblatt-Redaktionsleiter Carlo Jolly (links) und Bürgerfonds-Beirat Horst Bendixen.
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Mathematik- und Glücksfee: Lucia Seip von der Phänomenta dachte sich nicht nur die Rechen- und Schülerknobelaufgaben aus. Gestern zog sie auch noch die Gewinner, flankiert von Tageblatt-Redaktionsleiter Carlo Jolly (links) und Bürgerfonds-Beirat Horst Bendixen.

Mathe-Knobel-Wettbewerb: Rundflug geht nach Schafflund, die Ballonfahrt nach Flensburg.

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08. April 2017, 08:43 Uhr

Angesichts von fast 30  000 Euro auf dem Bürgerfonds-Konto werden nach und nach zahlreiche in Not geratene Flensburger von der Bürgerwette profitieren können. Gestern indes produzierte die Bürgerwette ihre ersten echten Gewinner: In der Phänomenta zog Lucia Seip die Gewinner der beiden Haupt- sowie der zwei Schülerpreise. Die von den Stadtwerken gesponserte Ballonfahrt geht an Wolfgang Johannsen aus Flensburg, den Rundflug des Luftsportvereins über Flensburg gewann Reimer Haß aus Schafflund. Die Sonderpreis für die Schülerknobelfragen gehen an die dritte Klasse der Grundschule Wanderup (freier Phänomenta-Eintritt für die ganze Klasse) sowie die Schüler des Flensburger Zentrums für kooperative Erziehungshilfe. Das ZKE bekommt 200 Euro für die Klassenkasse. Alle Preise sind extra gesponsert und schmälern die Gesamtspendensumme der Bürgerwette um keinen Cent, erklärte Bürgerfonds-Beirat Horst Bendixen, bis zum vergangenen Herbst langjähriger Sozialfachbereichsleiter der Stadt.

Insgesamt hatten rund 120 Rätselfreunde bei dem kleinen Mathe-Wettbewerb rund um den Stadtwerkeschornstein und die Bürgerwette mitgemacht – darunter insgesamt 15 Schulen. „Bei den letzten Knobelfragen haben fast nur noch Schulklassen mitgemacht“, verriet Lucia Seip von der Phänomenta. Die 20-Jährige hatte sich alle Aufgaben ausgedacht.

Bei der Bürgerwette gehen auch nach Abschluss der eigentlichen Aktionen täglich Gelder aus den Spar- und Spendenboxen ein – weshalb der Kassensturz mit der Frage, ob die 61  400 Euro auch erreicht wurden, erst nach den Osterferien beantwortet werden kann. So lange dürfe dann auch noch gerne gespendet werden, sagt Diakonie-Pastor Thomas Nolte.

Die Rote Straße zum Beispiel hat am Donnerstag Kassensturz gemacht: „Wir haben noch etwas gebraucht, bis alle Schweinchen in der Roten Straße zusammengetrieben waren“, sagt Yvonne Braasch von der IG Rote Straße. Anfang der Woche war sie mit ihrer Schwiegertochter Katharina in der Straße zum Einsammeln unterwegs. Stefanie und Bernd Strahl vom „Suppenlädchen“ steckten sogar ihre Trinkgeldkasse in das Schweinchen. Braasch: „Gestern konnten wir nun 1092,59 Euro auf das Konto des Bürgerfonds einzahlen und so hoffentlich noch mithelfen, das Ziel zu erreichen.“

Und noch darf gespendet werden: Die Kontoverbindung des Bürgerfonds beim Diakonischen Werk  DE 35 2175 0000 0017 0680 02

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