Grossalarm in Flensburg : Diako: Patient raucht im Krankenbett

Zum Glück musste nur gelüftet werden: Ein Patient löste den Feueralarm aus. Er rauchte im Bett.
Zum Glück musste nur gelüftet werden: Ein Patient löste den Feueralarm aus. Er rauchte im Bett.

Rauchentwicklung auf dem Krankenhausflur sorgte für einen Großalarm in Flensburg. Ein Patient der eine Zigarette angezündet hatte, löste den Einsatz aus.

shz.de von
27. August 2014, 20:34 Uhr

Flensburg | Ein leichtsinniger Patient hat am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr in der Fördestadt gesorgt. Gegen 18.40 Uhr meldete das Diakonissen-Krankenhaus eine Rauchentwicklung im Bereich der oberen Stockwerke.

Die Harrisleer Rettungsleitstelle löste Brandalarm für die Flensburger Retter aus. Als wenig später der gesamte Löschzug der Feuerwehr am Krankenhaus eintraf, konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden.

Nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers, hatte ein Patient im fünften Stock des Krankenhauses eine Zigarette im Bett angesteckt und so den Feueralarm ausgelöst. Neben der Berufsfeuerwehr wurde zeitgleich auch der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Flensburg-Innenstadt und mehrere Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Die Polizei konnte den rauchenden Mann ermitteln, die Räume wurden gelüftet.

Dem Patienten wird nun vermutlich eine saftige Rechnung der Feuerwehr präsentiert, für den Fehleinsatz des Löschzuges wird der Rauchverursacher mit rund 800 Euro gemäß der städtischen Gebührensatzung zur Kasse gebeten.

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