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Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 08:49 Uhr

Spatenstich : Diako beginnt mit dem Klinik-Umbau

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das unübersichtliche Krankenhaus-Areal auf der westlichen Höhe wird gründlich umgekrempelt.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 10:00 Uhr

Mit einer Investition von rund 10 Millionen Euro will sich die Diako weiter für die Zukunft rüsten. „Die Fördersumme des Landes beträgt 7,9 Millionen Euro, hinzu kommen gut 2,5 Millionen an Eigenmitteln“, erklärte Karl-Heinz Vorwig, Kaufmännischer Vorstand der Diako. Das Fördergeld stamme aus dem öffentlichen Investitionsprogramm des Kieler Gesundheitsministeriums für Krankenhäuser. Das teilt das Flensburger Haus mit.

„Die Baumaßnahme wird zu einer deutlichen Verbesserung des Standards in zwei unserer großen Bettenhäuser führen“, hob Krankenhausdirektor Dr. Christian Peters hervor. In den sanierten Bettenhäusern werde es nur noch moderne Zwei-Bett-Zimmer mit eigenen Sanitärbereichen geben. Durch zusätzliche Aufstockung eines großen Gebäude-Querriegels von zwei auf fünf Stockwerke entstünde ebenfalls neuer Raum für weitere Zwei-Bett-Zimmer. „Der Um- und Neubau ermöglicht zudem eine deutlich verbesserte Betriebsorganisation. Das heißt: Die Wege werden kürzer, die Arbeit wird effektiver.“ Peters machte zugleich deutlich, dass damit die letzte Ausbaureserve auf dem Diako-Gelände ausgeschöpft sei.

Als weiterer, konsequenter Schritt sei dann nur noch der Teilabriss und Neubau des Krankenhauses möglich, für den sich auch Diako-Vorstand Karl-Heinz Vorwig stark macht. Der Neubau des Querriegels sei dringend erforderlich und ein wichtiger Schritt für ein zukunftsfähiges Krankenhaus, ergänzte Diako-Rektor Wolfgang Boten, der aber auch klarmachte, dass weitere Schritte folgen müssten.

Der Hauptkomplex der Klinik wird – aus der Luft betrachtet – künftig ein großes „U“ bilden. Übergänge binden Stationen und Abteilungen aneinander, die bisher nur über teils große Umwege zu erreichen sind. Der neue Querriegel soll im Februar 2015 fertig sein, erst dann kann mit der Sanierung des sogenannten C-Gebäudes (bis Sommer 2016) begonnen werden. Das Ganze soll bei vollem Krankenhausbetrieb geschehen. „Um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, beginnen wir mit der Sanierung der Bettenhäuser erst, wenn der Querriegel mit seinen großen Kapazitäten komplett fertig ist“, so Peters.

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