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Flensburger Tageblatt

25. November 2017 | 10:36 Uhr

Glücksburg : Der Weltrekord steht

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

220 Meter: Zur Wiedereröffnung der Glücksburger Seebrücke wurde am Sonntag das längste Hot Dog der Welt zubereitet.

Glücksburg | Ein Duft von Ketchup, sauren Gurken und Räucherwürstchen lag gestern über der Seebrücke. Fast eineinhalb Stunden arbeiteten Helfer des Vereins „Die schönste Förde der Welt“ am längsten Hot-Dog der Welt. Am nagelneuen Geländer der Brücke waren zuvor 217 Meter Pappe fixiert worden. Darauf verteilt wurden 268 Baguette-Brote, über 200 meterlange Würstchen, 25 Kilogramm Röstzwiebeln, je 20 Flaschen Senf und Ketchup... Den Rekord des längsten Hot-Dogs hielt bis gestern laut Wikipedia eine Gruppe aus Paraguay mit 203 Metern. Glücksburgs Hot-Dog maß fast 220 Meter.

Dabei wollte man nicht ins Guinnessbuch der Rekorde, sondern Spaß zum Saisonende, stellte Markus Schiller, Direktor vom Strandhotel, klar. Das Wetter spielte mit, während des Aufbaus schien überwiegend die Sonne. Ein heftiger Schauer kurz nach Fertigstellung der dänischen Spezialität beflügelte das Essverhalten zahlreicher Schaulustiger. Um eine Spende für die Kinderabteilung im Katharinenhospiz wurde gebeten.
Als Kulisse flitzten bei viel Wind Dutzende kleiner Jollen hin und her. Besser kann eine Image-Kampagne nicht laufen, fand Mitveranstalter Gorm Casper von der Tourismusagentur Flensburger Förde.

Die Hot-Dog-Veranstaltung war gleichzeitig die offizielle Eröffnung der wieder hergestellten Brücke. Der Januar-Sturm Axel hatte sie größtenteils zerstört. Eine gute halbe Million Euro musste Strandhotel- und Brücken-Eigentümer Olav Damkjær-Classen investieren. „Glücksburg will es immer schön und nett haben und das Strandhotel soll zahlen“, witzelte er im Beisein von Bürgervorsteherin Dagmar Jonas. Die konterte mit einem Lächeln: „So sind die Verträge.“ Zwei Teams der Glücksburger Feuerwehr und eins von der Tourismusagentur unterhielten das Publikum mit einem Wettkampf am Strand – zum Beispiel in der Disziplin Strandkorb-Wett-Tragen. Moderator DJ Helly ließ Stimmung wie beim Ostseeman oder Fördecrossing aufkommen. Um 14 Uhr war offizielles Abbaden. Wer mochte, konnte sich danach in einer winzigen Fass-Sauna mitten auf der Promenade wieder aufwärmen.

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