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Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 01:09 Uhr

Der Vorstand gibt sich die Ehre

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wie Arbeitgeberverband und Fahrzeugbau-Gesellschaft Zwölfklässlern Unternehmenseinblicke gewähren

shz.de von
erstellt am 25.Mär.2015 | 16:46 Uhr

22 Flensburger Gymnasiasten von Auguste-Viktoria- und Goethe-Schule haben sich eine Woche lang tief in Produktionsabläufe und Entscheidungsprozesse eines mittelgroßen Unternehmens eingearbeitet. Es war das zweite Mal, dass der Arbeitgeberverband Flensburg – Schleswig – Eckernförde das Software-gestützte Lehrkonzept Wiwag als Simulation einer echten Firma mit Zwölftklässlern in Flensburg durchspielte. In Schleswig läuft das Projekt bereits seit über 20 Jahren erfolgreich, zunächst mit der Nospa und seit drei Jahren in der VR-Bank Flensburg-Schleswig.

Sophia Thomsen von der Goethe-Schule finde, dass das Wirtschaftsplanspiel eine tolle Sache ist. „In nur einer Woche habe ich mehr über wirtschaftliche Zusammenhänge gelernt, als in den letzten drei Jahren in der Schule“, erklärt sie bestimmt.
Und mehr Spaß gemacht habe es auch. „Am besten haben mir die Spielrunden gefallen.
Obwohl man nur in begrenztem Maße Entscheidungen treffen kann, bekommt man doch sehr schnell ein Gespür dafür, worein man investieren muss, um für die nächste Runde einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.“ Die Informationsblöcke zwischen den Spielrunden hätten geholfen, sich noch besser in die wichtigsten Themen einzuarbeiten. „Ich würde auf jeden Fall jedem, der sich für Wirtschaft interessiert und die Chance dazu hat, empfehlen, im nächsten Jahr teilzunehmen. Auch Alissa Hartwig von der AVS berichtet begeistert von ihren Erkenntnissen: „Es war wirklich spannend Einblicke in wirtschaftliche Vorgänge und das Führen eines Unternehmens zu erhalten“, erklärt sie. Als Vorstand zu agieren und Entscheidungen zu treffen, habe sich als verantwortungsvolle und weit reichende Aufgabe herausgestellt, die sowohl Freude über wirtschaftlichen Erfolg, als auch Enttäuschung über Rückschlage und Fehlentscheidungen gebracht habe, so Alissa Hartwig weiter: „Neben hilfreichen Informationen und Tipps, wie wir unser Unternehmen führen und Gewinn erzielen könnten, erfuhren wir außerdem viel über die FFG.“ In der Kantine der Fahrzeugbau-Gesellschaft endete das Projekt mit einer Hauptversammlung.

Fabian Geyer vom Arbeitgeberverband würde das Projekt gerne noch ausbauen: „Ich suche weitere Partner für die Region.“

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