Der Förster packt beim Gestalten der Waldzeitung gern mit an

Die kleinen Zeitungsexperten hören  Förster Arne Petersen gebannt zu. Foto: HAP
Die kleinen Zeitungsexperten hören Förster Arne Petersen gebannt zu. Foto: HAP

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02. März 2013, 03:59 Uhr

Oeversee | Die Expertengruppe des ADS-Naturkindergartens in Oeversee, bestehend aus 14 kleinen "Redakteuren", hat sich Revierförster Arne Petersen an den runden Tisch geholt, um von ihm Anregungen und Ratschläge für den Inhalt der eigenen Zeitung zu holen, die im Rahmen des "Zikita"-Projekts des sh:z entsteht. Der Name steht noch nicht ganz fest, aber die Tendenz in der Gruppe geht hin zu "Waldzeitung".

Zahlreiche Fragen der Kleinen konnte Förster Petersen zufriedenstellend beantworten: Wie alt sind die Tiere im Wald? Wie groß ist dein Wald? Sägst du auch die Bäume ab? Gibt es in deinem Wald auch Fuchsbauten? Hast du auch ein richtiges Gewehr für die Jagd? Und auch: Wie wird aus den Bäumen Zeitungspapier gemacht? und viele weitere Fragen. Till wollte wissen: "Kannst du noch mal wiederkommen und uns alles in deinem Wald zeigen?" Diese Frage beantwortete Petersen gerne mit Ja und vereinbarte mit der Betreuerin Katrin Suhrow-Kliewer prompt einen Termin für einen Waldrundgang mit den kleinen Experten.

"Vier Wochen lang, an drei Tagen in der Woche, beschäftigen sich die Kinder mit ihrer Tageszeitung", berichtete die Erzieherin. Dabei sei es wichtig, dass auch die Eltern in das Projekt einbezogen werden und zusammen mit ihren Kindern die Zeitung lesen und Themen besprechen. Zur Vorbereitung der Expertengespräche am runden Tisch hatten die Kinder aus alten Zeitungen das Wort "Zikita" gebastelt.

In der geplanten "Waldzeitung" soll es natürlich vor allem um Themen rund um den Wald gehen. "Aber Piet und Paula auf einer Spiel- und Spaßseite dürfen auch nicht fehlen", forderte Till. Außerdem soll eine Karte des Fröruper Waldes mit den Lieblingsplätzen des Naturkindergartens in der Zeitung zu finden sein.

Der Oeverseer ADS-Naturkindergarten ist am Rande des Fröruper Waldes mitten im Naturschutzgebiet gelegen und ist derzeit mit 48 belegten Plätzen gut ausgelastet.

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