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Fachhochschule Flensburg : Der erste Tag auf Flensburgs „coolem Campus“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Erstsemester-Auftakt an der Fachhochschule: Wie Studenten ihr Lieblingsthema finden.

Für Annina Klar (24) war Betriebswirtschaft an einer Uni zu theoretisch – und da die Kielerin Flensburg „cool“ findet, hat sie gestern an der Fachhochschule ihr Studium aufgenommen, ebenso wie der Husumer Max Dasecke (24), der auf viel Praxisanteil im Studium hofft. Klar und Dasecke sind zwei von 156 jungen Leuten, die zum Sommersemester ihr Betriebswirtschafts-Studium an der FH Flensburg aufgenommen haben. Und sie sind in bester Gesellschaft, wie FH-Vize Klaus von Stackelberg gestern bei der Begrüßung berichtete: „Die größte Gruppe mit fast neuen 100 Studierenden sind die BWLer auf Bachelor.“ Aber auch die Master-Studiengänge auf dem FH-Campus bekommen Zuwachs, eHealth zum Beispiel oder Internationale Fachkommunikation, Systemtechnik, Windenergie oder Biotechnologie. Mittlerweile zählt die FH rund 4200 Studierende. Damit ist die Zahl seit 2006 um mehr als ein Drittel gestiegen, berichtete der Vize-Präsident. Was den Neulingen Mut machen dürfte: Die Absolventenzahl der FH hat sich seitdem fast verdreifacht – von 280 auf 670. Die Arbeitslosenquote der Absolventen liegt einer großen Befragung von 2013 zufolge bei 2,1 Prozent – 80 Prozent der Abgänger hätten sogar nach spätestens drei Monaten einen einschlägigen Arbeitsplatz gefunden. Erkennbar ist an der FH, deren Studienanfänger traditionell zu mehr als 40 Prozent mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kommen, aber auch: „Vor zehn Jahren lag unsere Abiturienten-Quote unter 50 Prozent, heute kommen überwiegend Studierende mit Abitur.“

Sachdienliche Hinweise hatte Stackelberg zum Thema Absolventengehälter. Die Befragung habe Verdienste in der Spitze über 50  000 Euro ergeben – „in der Logistik liegen sie zum Teil um zwei Drittel über den Steuerberatern“.

Wirtschaftsdekan Werner Schurawitzki, im 42. Semester auf dem Sandberg, plädierte indes, nicht nur auf die Gehälter zu sehen, sondern vielmehr das persönliche Lieblingsthema aufzuspüren: „Wenn Ihnen bei 18 Grad bei einem bestimmten Thema warm wird, dann ist das Ihr Thema.“ Bei der Auswahl dessen, was sie interessiere, sollten die Studierenden keine Kompromisse machen.

 

 

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erstellt am 17.Mär.2015 | 11:00 Uhr

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