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Podiumsdiskussion in Flensburg : Demografischer Wandel: Schleswig-Holstein altert am extremsten im Westen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

5 Experten sind am 29. Oktober zu Gast in Flensburg und widmen sich in einer Debatte der wandelnden Altersstruktur der Bevölkerung.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 10:27 Uhr

Flensburg | Fehlende Hausärzte, aussterbende Gemeinden und der drohende Kollaps des derzeitigen Rentensystems – in den letzten drei Teilen unserer Serie zum 350-jährigen CAU-Jubiläum sind bereits viele Herausforderungen des demografischen Wandels zur Sprache gekommen.

Schließlich zieht sich das Thema wie kaum ein anderes durch fast sämtliche Fachbereiche der Universität. Im Anschluss an diese Serie, die in der nächsten Woche mit einem kulturwissenschaftlichen Blick auf das Altern abschließen wird, wollen wir daher noch einmal Experten aus den verschiedensten Fachbereichen auf einem Podium zusammen bringen: „Wie bekommt Schleswig-Holstein den demografischen Wandel in den Griff?“, lautet der Titel der Diskussion, die am 29. Oktober um 19 Uhr in der Waldorfschule, Valentinerallee 1, in Flensburg stattfinden wird.

Diskutieren werden der Sozialwissenschaftler und Statistiker der Uni Köln, Eckart Bomsdorf, der stellvertretende Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Robert Habeck, Ulrich Spitzer von der Industrie- und Handelskammer Flensburg sowie unsere heutige Autorin, die Professorin für Allgemeinmedizin Hanna Kaduszkiewicz (oben).

Dietrich Grönemeyer, der auch für die Diskussion zugesagt hatte, hat am Montag mit großem Bedauern aus privaten Gründen wieder abgesagt.

Außerdem wird der Bürgermeister der Gemeinde Haselund, Jan Thormählen, anwesend sein und darüber Auskunft geben, wie seine Gemeinde gemeinsam mit Nachbarorten die Folgen des demografischen Wandels meistern will.

In Schleswig- Holstein, so prognostiziert es das Statistische Bundesamt, werden im Jahr 2050 fast 70 Senioren im Alter von über 64 Jahren auf hundert Menschen im erwerbsfähigen Alter kommen (20-64 Jahre). Das ist der höchste Wert in den westlichen Bundesländern.

Welche Herausforderungen das Land daher meistern muss, welche Lösungsansätze es gibt und welche Anstrengungen voraussichtlich auch auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen werden, wird das breit besetzte Podium erläutern und diskutieren. Dabei werden die Sorgen und Nöte der Kommunen ebenso zur Sprache kommen wie die Ängste älterer Landbewohner, von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und natürlich auch die der zukünftigen Rentner.

Podiumsdiskussion:
„Demografischer Wandel - Wie bekommt Schleswig-Holstein den demografischen Wandel in den Griff?"

Donnerstag, 29. Oktober, Freie Waldorfschule Flensburg

Der demografische Wandel bringt für Flächenländer wie Schleswig-Holstein erhebliche Herausforderungen mit sich. Dazu gehören die medizinische Versorgung in der Fläche, der Erhalt und Ausbau von Infrastruktur wie dem öffentlichen Nahverkehr, schnellem Internet oder dem Straßennetz.

  1. Einlass: 18:00 Uhr (Beginn: 19:00 Uhr)
  2. Eintritt: 8,50 €, ermäßigt 5,00 €
    (Abonnenten, SHUG-Mitglieder, Schüler /  Studenten)

Tickets erhalten Sie in den Kundencentern Ihrer Tageszeitung, hier online bei www.reservix.de und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

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